Politik

Drei Frauen aus dem Hamburger Süden vertreten jetzt Grüne Politik in der Bürgerschaft

Harburg. Mit Direktmandaten aus Harburg und Süderelbe sind Britta Herrmann und Gudrun Schittek bereits in die Hamburger Bürgerschaft eingezogen. Dritte im Bunde der Harburger GRÜNEN Vertreter*innen ist Miriam Block, sie hat ein Mandat über Personenstimmen auf der Landesliste erhalten.

Gudrun Schittek, die sich in der vergangenen Legislatur als Bezirkspolitikerin für die Belange aus Süderelbe, nicht nur als Vorsitzende des Regionalausschusses für Verkehrsthemen, Infrastrukturentwicklung in den neuen Baugebieten stark gemacht hat, bewegte auch viel im Bereich der Frauen- und Gesundheitspolitik. Den direkten Kontakt, den sie sich mit Bürger*innen vor Ort durch die Teilnahme an Gesprächskreisen und Beiräten aufgebaut hat, will sie weiter erhalten. Gudrun Schittek: „Die Bezirkspolitik war für mich immer eine spannende Herausforderung und ich werde weiter mit meinen Kolleg*innen aus dem Bezirk zusammenarbeiten. Mein Mandat habe ich zum 31.03.2020 niedergelegt. Ich freue mich, dass mit David Ghrim aus Moorburg ein engagierter junger Bürger mein politisches Amt übernehmen wird. Wir werden eng zu den Themen „Moorburg raus aus der Hafenerweiterung“, gegen die A26 Ost und für den Erhalt des Vollhöfner Waldes und der Erklärung zum Naturschutzgebiet zusammenarbeiten.“

Etwas anders verhält es sich bei Britta Herrmann, die ihre Mandatsniederlegung zum 30.04.2020 plant. „Wir hatten eine „geordnete“ Übergabe im Fraktionsvorstand geplant. Durch die aktuelle Situation der Allgemeinverfügungen und den damit verbundenen Sitzungseinschränkungen, muss nun erst verbindlich geklärt werden, wie der Fraktionsvorsitz rechtlich sicher nachgewählt werden kann und solange bleibe ich selbstverständlich, sagt Herrmann, aber ich gehe davon aus, dass wir bis Monatsende ein Verfahren für die Nachwahl haben.“ Als Fraktionsvorsitzende war sie mit allen bezirklichen Themen befasst, eigene Schwerpunkte lagen zusätzlich im Bereich Kinder, Jugend und Familie, wo sie im dazugehörigen Jugendhilfeausschuss zu Beginn der Legislatur auch den Vorsitz übernahm. Stadtentwicklung hat sich in den letzten Jahren zu einem weiteren Schwerpunkt entwickelt, beide Themen sind sehr eng miteinander verzahnt und müssen auch zusammen gedacht werden, sagt Herrmann. Neben den Harburg spezifischen Themen, würde sie sich gern in diesen Bereichen auch weiter in der Bürgerschaft engagieren wollen. Mit ihrem Nachrücker, Peter Schulze, kommt ein bildungsversierter und politikerfahrener Abgeordneter in die Harburger Fraktion der GRÜNEN.

Die junge Harburgerin Miriam Block ist seit vielen Jahren ehrenamtlich im Bereich Hochschul- und Wissenschaftspolitik aktiv. Sie ist in Hamburg aufgewachsen, studierte in Magdeburg sowie Hamburg Psychologie und steht kurz vor ihrem Masterabschluss. Neben dem Studium hat Block lange im Zentrum für Lehre und Lernen der Technischen Universität Hamburg gearbeitet. Über ihre Kandidatur sagt Block: „Ich bin dafür angetreten mit Wissenschaftspolitik und Bündnisarbeit die Welt zu verbessern – gemeinsam für Klimagerechtigkeit, Antifaschismus und Queer-Feminismus.“ Ihr Herzensanliegen ist es gemeinsam mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft die UN Nachhaltigkeitsziele im Wissenschaftssystem umzusetzen. Darüber hinaus setzt sie sich unter anderem dafür ein, dass der Vollhöfner Wald über das Moratorium 2023 hinaus erhalten bleibt und weder in Harburg noch sonst irgendwo Platz für rechte Hetze ist.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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