HeimfeldKultur

Schreibwettbewerb für Harburger Schüler: Das sind die Gewinner

Heimfeld. „Die Tür“: So lautete das Motto eines Schülerschreibwettbewerbs, den die Heimfelder Schreibwerkstatt unter der Leitung von Kerstin Brockmann veranstaltet hat. Eingegangen sind 45 beeindruckende Geschichten, die von einer fachkundigen Jury beurteilt wurden. Nun stehen die Sieger fest!

In der Kategorie der Drittklässler errang Valentina Grbavac mit ihrem Text über einen Familienausflug ins Süßigkeitenlabyrinth den ersten Platz. Bei den Viertklässlern überzeugte Tom von Borstel aus der Grundschule Marmstorf. In seiner Geschichte entdeckt ein Junge auf dem Dachboden eine Geheimtür, durch die er in eine Welt ohne Probleme gelangt. Zum Schluss will er aber ins Hier und Jetzt zurück – weil er bei seinem Opa bleiben möchte.

Ein topaktuelles Thema behandelt der Siegerbeitrag bei den Fünftklässlern: Nikita Ustinow beschreibt die Türen des Friedrich-Ebert-Gymnasiums, die er seit der coronabedingten Schulschließung schmerzlich vermisst. Den ersten Preis bei den älteren Schülern erhielt Benjamin Rommel. In seiner Geschichte „Das Leben des Nachtauge“ geht es um eine dramatische Vater-Sohn-Beziehung, bei der es einem Luchs gelingt, durch eine Reise ins alte Rom seinen toten Papa zu neuem Leben zu erwecken.

Die Preisverleihung, die für den 9. Mai geplant war, wird wegen der Corona-Pandemie auf Anfang Herbst verschoben. „Trotzdem dürfen sich alle Kinder schon jetzt auf ein spannendes Buch freuen, das ihnen per Post zugeschickt wird“, sagt Initiatorin Kerstin Brockmann. „Dankeschön auch an den Bezirk Harburg, der die Preise spendiert hat, und an den Stadtteilverein Heimfeld. Der Wettbewerb war eine schöne Abwechslung in dieser schwierigen Zeit. Er hat die Türen der Phantasie geöffnet und uns damit einander näher gebracht.“  

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