Buchholz

Interims-Rettungswache startet heute den Betrieb

Buchholz. Mitte Dezember vergangenen Jahres fiel der einstimmige Beschluss des Kreistags zur Einrichtung einer Interims-Rettungswache in Eichholz, jetzt kann die Wache in Betrieb genommen werden: Zum 1. Mai findet der Umzug des Rettungsstützpunktes Drage mit einem Rettungsdienstwagen an den Standort Eichholz statt.

Am neuen Stützpunkt stehen den Rettungsdienstmitarbeitern Räumlichkeiten mit insgesamt 90 Quadratmetern zur Verfügung, dazu gehören ein Aufenthaltsraum mit integrierter Küche, zwei Ruheräume, ein Wirtschafts- und Lagerraum sowie sanitäre Einrichtungen. „Ich freue mich, dass der Kreistagsbeschluss so zügig umgesetzt wurde und danke dem Bürgermeister der Samtgemeinde Elbmarsch, Rolf Roth, für die Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Standort“, so Annerose Tiedt, Fachbereichsleiterin Ordnung. „Die neue, zunächst auf zwei Jahre befristete Wache bietet in räumlicher, aber auch verkehrstechnischer Sicht eine hervorragende Infrastruktur. Mit der Inbetriebnahme der Rettungswache Eichholz verbessert der Landkreis Harburg die rettungsdienstliche Versorgung der Samtgemeinde Elbmarsch durch verkürzte Eintreffzeiten.“ Für die frei werdenden Container des bisherigen Standortes in Drage ist geplant, dass sie die Rettungswache Winsen ergänzen.

Eine weitere Interimswache, und zwar in Garlstorf, entsteht derzeit im Zuge der Verlagerung der Rettungswache Salzhausen nach Nindorf. Um die rettungsdienstliche Versorgung der Samtgemeinde Hanstedt sicherzustellen und die Eintreffzeiten zu verkürzen, wird ab 5. Mai ein Rettungswagen aus Salzhausen an der Feuerwehr in Garlstorf stationiert. „Auch hier geht unser Dank an die Samtgemeinden Hanstedt und Salzhausen, an den Bürgermeister der Gemeinde Garlstorf, Horst-Günter Jagau, sowie an die Feuerwehr Garlstorf für beste Zusammenarbeit“, sagt Annerose Tiedt. Das zweite Fahrzeug verbleibt bis zur Fertigstellung der neuen Rettungswache in Nindorf am bisherigen Standort in Salzhausen.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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