HausbruchVerkehr

„Hamburgs Süden wird zum Parkplatz“

Ärger um Verkehrsführung

Hamburg. Man möchte sich nicht vorstellen, wie Hamburgs Süden ohne Verkehrskoordinatoren aussehen würde. Seit Monaten haben die Wächter der Straßen und Brücken Hamburgs Süden mit Baustellen umzingelt. Nachdem kürzlich die Vollsperrung der Waltershofer Straße erfolgte, fließt der Verkehr auf der B73 nur noch einspurig in jede Richtung. Die Pendler werden auf die Neuwiedenthaler Straße umgeleitet und durch das Gewerbegebiet Hausbruch an die Autobahn geführt.

In zwei bis drei Zeitfenstern bilden sich wochentags lange Schlangen vor der Kreuzung zur Waltershofer Straße. Nicht zuletzt, weil die Ampel offenbar weiterhin die gleichen Phasen anzeigt, obwohl von der südlichen Seite der Straße so gut wie keine Fahrzeuge mehr kommen. Der Frust unter den Pendlern ist groß, aber auch Berufskraftfahrer in Süderelbe gehen auf die Barrikaden. Taxifahrer, Lieferdienste und Hafenarbeiter haben der Redaktion in den vergangenen Tagen ihr Leid geklagt.

Foto: Blaulicht-News.de

Und jetzt auch noch das: Während der Elbtunnel noch bis zum 29. Mai jeweils von 22:00 bis 5:00 Uhr voll gesperrt wird, ist auch vom 16. um 5:00 Uhr bis zum 17. Mai um 22 Uhr die Köhlbrandbrücke gesperrt. Auch wenn die Sperrung am Wochenende stattfindet, entstehen lange Fahrtwege in die Stadt. Der Trucker Peter Bartels (39) aus Hausbruch kommentiert das so: „Hamburgs Süden wird zum Parkplatz“.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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