Politik

SPD Neu Wulmstorf startet Postkartenaktion

Neu Wulmstorf. Obwohl die Coronakrise mit vielen Auflagen und Beschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger behaftet ist, gibt es doch auch viele besondere Hilfsangebote von Nachbarn für Nachbarn oder von Menschen, die sich einfach um andere Gedanken machen, sich kümmern und andere nicht alleine lassen wollen.

„Die Verbreitung dieser Angebote ist heutzutage sehr einfach – man postet einen Aufruf oder ein Angebot in den „Sozialen Netzwerken“ und schon hat man eine große Anzahl von Menschen erreicht – aber eben nicht alle,“ dachte sich Petra Andersen, neues und engagiertes SPD Mitglied und schlug dem SPD Ortsverein vor, sich mit einem „altmodischen“ Versand einer Postkarte an alle Haushalte in der Gemeinde zu wenden. „Auch wenn das Smartphone und die Nutzung von digitalen Medien für viele von uns eine Selbstverständlichkeit ist und zum Alltag gehört, so gibt es eben auch Menschen, die diese Form der Kommunikation nicht nutzen wollen oder können. Wir wollen aber an alle denken und allen das Angebot machen,“ erklärt Fraktionschef Tobias Handtke, der sich über den Impuls von Petra Andersen freut.

Foto: SPD Neu Wulmstorf

Über diese Karte, so das Ziel der Initiatoren, sollen die Bürgerinnen und Bürger mit den Mitgliedern der SPD in Kontakt kommen können. Sie können um Hilfe beim Einkauf bitten oder einfach auch „nur“ ein Gespräch führen, weil ihnen gerade die gewohnten sozialen Kontakte fehlen. Aber es ist natürlich auch möglich und angedacht, eine Frage bezüglich des Ortes, der Gemeinde oder zu einem besonderen Anliegen zu stellen. Für diese Aktion wurde eine spezielle Rufnummer eingerichtet, unter der Bürgerinnen und Bürger das Gespräch mit einem SPD-Mitglied aus unserer Gemeinde führen können. Ein persönliches Gespräch ist in dieser Zeit so wertvoll wie nie zuvor.

In den kommenden Tagen wird diese Postkarte in den Briefkästen der Neu Wulmstorfer Haushalte zu finden sein. Die Mitglieder freuen sich darauf, dass viele Menschen von diesem Angebot Gebrauch machen. „Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Stellen Sie Ihre Frage oder schildern Sie ihr Anliegen. Wir wollen gern für Sie da sein, ehrenamtlich und aus der Nachbarschaft – und zwar nicht nur jetzt,“ bekräftigt Andersen.

Vielleicht haben einige Bürgerinnen oder Bürger ja auch Lust, sich selbst und mit uns für den Ort ehrenamtlich zu engagieren. Auch das würde die Initiatoren natürlich sehr freuen. „Keiner kann alles, aber gemeinsam erreicht man viel und das auch nicht nur in Krisenzeiten.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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