HausbruchVerkehr

Letzter Bauabschnitt der A26- West begonnen

Hausbruch. Am vergangenen Montag haben der Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann, der Senator für Wirtschaft und Verkehr Michael Westhagemann, der Niedersächsischer Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Dr. Berend Lindner und der Technischer Geschäftsführer der DEGES Dirk Brandenburger den symbolischen Spatenstich für den letzten Bauabschnitt der A26- West zwischen Neu Wulmstorf und der A1- Moorburg gesetzt. In diesem 8,7 Kilometer langen Abschnitt Autobahn werden 17 Brückenbauwerke erstellt, ein 190 Meter langer Tunnel unter der Hafenbahn und ein Autobahnkreuz an der A 7 errichtet.

Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech begrüßte den Baubeginn. Er sagte: „Es freut mich sehr, dass wir jetzt endlich den letzten Bauabschnitt der A26 zur A7 in Angriff nehmen und auch ein perspektivisches Datum für die Fertigstellung haben. Ab 2025 soll der Verkehr auf der neuen Autobahn von Stade bis zur A7 fließen. Die A26 wird dazu beitragen, die B73 und den Obstmarschenweg stark vom LKW- Verkehr zu entlasten. Hierdurch bekommen weniger Lärm- und Abgasbelastung für die direkten Anwohner, aber auch die trennende Wirkung der Magistrale, die den nördlichen und südlichen Teil der Region Süderelbe zerschneidet, wird gemindert. Diese starke Minderung des LKWs Verkehrs wird allerdings nur eintreten, wenn wir die A26 auch als A26 Ost bis zur A1 weiterbauen.“

Matthias Czech sieht aber auch noch weitere Schwerpunkte in der Verkehrspolitik im Hamburger Süden für die nächsten 5 Jahren. Der öffentliche Personennahverkehr ist einer von diesen. Er fordert eine schnelle Digitalisierung des S-Bahn Stellwerks in Harburg und der S-Bahnstrecke zwischen Harburg und dem Hauptbahnhof. Nur so könne die S32 zügig realisiert werden und die Kapazität auf der Strecke Neugraben – Hauptbahnhof werde deutlich verbessert. Als kurzfristige Maßnahme regt er einen Expressbus von Neugraben nach Altona an, der die S-Bahn entlastet. Als langfristige Maßnahme unterstützt er den gerade diskutierten S-Bahnring, der eine S33 von Bostelbek nach Altona mit einem neuen Elbtunnel realisieren soll. Hier sollten zügig Gespräche mit dem Bund beginnen und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden. Dieses Projekt wäre aber erst langfristig in den 30er Jahren umsetzbar.

Czech schloss: „Ein wichtiger Punkt im Bereich Verkehr ist der Radverkehr. Hier müssen die Velorouten 10 und 11, vom Binnenhafen nach Neugraben -Fischbek und vom Harburger Bahnhof nach Eißendorf zu Ende geplant und realisiert werden. Entlang dieser neuen Velorouten sollte auch das StadtRAD Netz ausgebaut werden. Wir haben für Harburg und Süderelbe viele Projekte und Ideen um Verkehrsfluss zu verbessern und eine nachhaltige Verkehrswende zu gestalten. Die A26 wird die Situation im Güterverkehr verbessern. Beim Personenverkehr dagegen setzen wir auf den öffentlichen Nahverkehr. Nur mit einem guten Bus- und Bahnangebot im Hamburger Süden können wir hier nachhaltig die Mobilitätsbedürfnisse der Harburger Bevölkerung befriedigen.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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