Hamburg

LPT-Labor: Soko-Tierschutz prangert Personalpolitik an

Hamburg. Mit grausamen Bildern und Videos aus dem LPT-Labor in Mienenbüttel hat die Soko-Tierschutz auf die katastrophalen Bedingungen im Tierversuchslabor aufmerksam gemacht. Nachdem die Nachrichtensendung FAKT am 15. Oktober 2019 die Szenen brutaler Tierversuche mit Affen, fixierten Katzen und Hunden gesendet hatte, haben die Behörden in niedersächsischem Landkreis Harburg dem Labor in Mienenbüttel die Lizenz für weitere Tierversuche entzogen. Das Labor hat diesen Standort deshalb im Januar 2020 aufgegeben.

Die Staatsanwaltschaft Stade sowie kurze Zeit später auch die Staatsanwaltschaft in Hamburg haben daraufhin wegen des Anfangsverdachts des Betruges Ermittlungen aufgenommen. Auch Hamburg hat im Februar 2020 dem Standort des LPT in Hamburg-Neugraben weitere Tierversuche untersagt.

„Fast alle Mitarbeiter des Labors wurden entlassen, aber ausgerechnet der Mitarbeiter, der vor der versteckten Kamera, einen widerspenstigen Affen absichtlich gegen den Türrahmen schlug, ein weiteres Tier bewusst quälte und bei Mitarbeitern dafür bekannt war, Tiere „grün und blau zu schlagen“, wurde in das letzte verbliebene LPT-Tierlabor in Löhndorf übernommen.“, berichtet die Soko-Tierschutz.

Dort geht er nach Beobachtungen des Soko-Tierschutz ein und aus und verbringt viele Stunden auf dem Gelände. Dieser Mitarbeiter, war auch für Provokationen und einen Angriff auf die friedlichen Demonstranten bekannt. Darum läuft gegen ihn nicht nur ein Strafverfahren, wegen des Verdachts auf Tierquälerei, sondern auch eines wegen dem Verdacht auf Körperverletzung.

„Diese Kombination aus Gewalt gegen Tier und Mensch war offenbar kein Grund für das LPT und die neue Führung, auf speziell diesen Mann zu verzichten. Das zeigt, dass dem LPT Tiere und Menschen egal sind. Zuverlässigkeit sieht anders aus und dieser Fall sollte die Behörden in Schleswig Holstein endlich wach rütteln“, so Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.

Gegen Verantwortliche des Labors im Landkreis Plön läuft ein Strafverfahren, aufgrund des Verdachts der qualvollen Tötung von Kaninchen und der Verfälschung einer Tierversuchsstudie. Eine Zeugin dieser Zustände wurde jüngst vernommen. Das Labor wird inzwischen von einem neuen Geschäftsführer geleitet. Vor Ort soll ein Landwirt und Vertrauter des ehemaligen Geschäftsführers, das „Sagen“ haben.

Die Soko-Tierschutz fordert die Schließung aller LPT-Einrichtungen. „Wer auf diese billigen Personalrochaden hereinfällt und glaubt, dass das LPT nicht mehr unter Kontrolle der alten Seilschaften steht, die für so viel Leid und Chaos verantwortlich waren, der sollte besser nicht in einer Kontrollfunktion für den Schutz von Mensch und Tier verantwortlich sein“, so Mülln.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

3 Kommentare

  1. Tja, ich sage ja immer, die größten Drecksäcke finden immer wiedet ein Hintertürchen. Seltsam aber,das,als ich darauf hingewiesen hatte, das dieses Verdammte Individuum eventuell übernommenen wurde, da wurde ich belächelt und beleidigt, Komisch, lacht man den großen Friedrich nun auch aus oder beleidigt ihn???
    Als dieser Drecksack, welcher die Tiere mit Freunden gequält hat, auch die Mahnwachen provoziert hat, wurde es sogar verheimlicht, das er es ist..
    Obwohl ich es mehr als einmal erfragt hatte und da hat man ihn sogar noch in Schutz genommen,statt ihn sofort anzuzeigen.
    Da beleidigt man lieber diejenigen, die im Recht stehen und lassen dieses Arschloch auch noch weiter machen.!!!!!!
    Mehr möchte ich dazu auch nicht mehr sagen, ich lasse mich ungern (noch dazu auf meiner eigenen Seite) mit Asozialen Artikuliereungen beleidigen,wenn ich meine etwas unternehmen zu müssen,dann muss ich das nicht immer öffentlich machen und werde es auch nicht mehr tun,denn auch das wurde jedes mal ins Lächerliche gezogen,frage mich Allerdings,warum man dann immer wieder zur Hilfe aufruft !?
    Wollte nur mal darauf hinweisen,das man hätte eher reagieren können und wenn es Menschen gibt,die ein Gespür für gewisse Dinge haben,sollte man eventuell einmal daruaf hören oder es zumindest mal verfolgen statt gleiche Beleidigend zu werden !!!
    Drücke die Daumen,das diesen Drecksäcken Inklusive diesem FRANK das Handwerk gelegt wird,er hat in der langen Zeit so viele Tiere gequält und dann nach Außen hin auch noch gelächelt,es gab Bilder von ihm,doch es wurde auch hier immer abegstritten,das er es ist…Wie auch immer ,wünsche den anderen Tieren die Freiheit und den Laboren den Schließungstod !!!!
    Ich habe mich Monate lang so ons Zeug gelegt um den Tieren zu helfen,doch egal was ich getan habe,man hat meine Hilfe mit Füßen getreten und niemand muss sich beleidigen lassen,weder von Herrn Mülln,der das auch mit Freuden getan hat,noch von den Mahnwachen !!!!

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