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„Aufstehen gegen Rassismus“ – die digitale Demo geht weiter

Neu Wulmstorf. Im April 2020 starteten die SPD Neu Wulmstorf, die Lutherkirche und das „Netzwerk Willkommen in Neu Wulmstorf“ die erste digitale Demo gegen Rassismus. Schnell hatten sich neun Freiwillige gefunden, um ihr Gesicht und eine Botschaft für eine Plakat-Collage zu geben. Anlass war die aufgrund der Corona-Pandemie abgesagte Straßen-Demonstration in Neu Wulmstorf sowie die Anfeindung von Menschen mit asiatischem Hintergrund.

In den vergangenen drei Monate haben derartige Attacken zugenommen, Roma werden einmal mehr schnell als Schuldige ausgemacht, wenn es einen Corona-Ausbruch gibt, und in den USA wird ein Bürger mit schwarzer Hautfarbe von einem weißen Polizisten brutal getötet. Kurzum: Trotz Solidarität und Zusammenhalt aufgrund der Pandemie – Rassismus vergiftet weiter das Zusammenleben, Vorurteile werden geschürt, Sündenböcke gesucht und gefunden. Die Organisatoren der digitalen Demo wollen das nicht hinnehmen, sondern rufen weiter dazu auf, Rassismus und Menschenverachtung entschieden entgegen zu treten. 

Und es soll weitergehen: Machen Sie mit! Melden Sie sich, einzeln oder schon als 9-er-Gruppe, mit fertigem Satz oder ohne und verbreiten Sie unsere Idee weiter. Kontakt: Mehrgenerationenhaus Courage e.V., Hannelore Schade, E-Mail: courage.neuwulmstorf@ewetel.net, Telefon: 040/728 28 177 

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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