Hamburg

HVV-Linienbusse erhalten Trennscheibe

Hamburg. Ab Montag, 22. Juni, werden alle 1 500 Linienbusse von HOCHBAHN und VHH sukzessive mit Trennscheiben am Fahrer*innenarbeitsplatz ausgerüstet. In den ausgerüsteten Bussen können die Fahrgäste dann wieder die erste Tür und die Sitz- und Stehplätze im vorderen Busbereich nutzen. 

Die Unternehmen rechnen damit, dass spätestens bis Mitte August alle Busse entsprechend umgerüstet sind. Bis zum Abschluss der Maßnahmen wird es aufgrund des schrittweisen Öffnens der vorderen Tür eine nicht einheitliche Lösung geben. Die Unternehmen haben sich im Sinne des Fahrgastes dennoch für das schrittweise Vorgehen entschlossen. Die Vorteile des zusätzlichen Eingangs, des besseren Fahrgastflusses, der stärkeren Durchlüftung, aber vor allem der zusätzliche Gewinn an Sitz- und Stehplätzen überwiegen eindeutig die einheitliche Öffnung nach Abschluss aller Umrüstungen. 

Bei den Bussen, die noch nicht umgerüstet sind, bleibt die erste Tür weiterhin geschlossen. Die Fahrgäste werden durch einen Türaufkleber darauf hingewiesen. Auch der Fahrkartenverkauf ist in den umgebauten Bussen wieder möglich. Der Einstieg ist weiterhin an allen Türen möglich. 

Dem Serieneinbau vorausgegangen ist ein intensiver Entwicklungs- und Abnahmeprozess, an dem auch die Busfahrerinnen und Busfahrer beider Unternehmen beteiligt waren. Das nun verwendete Sicherheitsglas ist hochentspiegelt und zieht keine Sichtfeldeinschränkung nach sich. Die Trennscheiben sollen sowohl das Fahrpersonal als auch die Fahrgäste vor Infektionen während der Corona-Zeit schützen. Die Investitionssumme für die Schutzmaßnahme in beiden Unternehmen beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro. 

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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