Seevetal

Johanniter in Seevetal starten wieder mit Besuchsdienst

Seevetal. Vier Monate lang musste der Besuchsdienst der Johanniter in Seevetal aufgrund der Coronapandemie ruhen. Nun fährt der ehrenamtliche Dienst langsam wieder hoch. Doch bevor die Ehrenamtlichen wieder einsame Senioren besuchen, mussten sie verpflichtend an einer Hygieneschulung teilnehmen, die im Ortsverband Seevetal in Meckelfeld stattfand. Hier lernten sie nicht nur die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen, sondern wurden auch mit Schutzmaterial wie Einmalhandschuhen, Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel ausgestattet.

„Wir freuen uns, dass unser Besuchsdienst wieder seine Arbeit aufnehmen kann. Gerade für Senioren, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und dadurch in den letzten Monaten wenig Sozialkontakte hatten, ist unser Dienst ein wichtiges Mittel gegen soziale Vereinsamung“, sagt Regionalvorstand Thomas Edelmann. Er weist darauf hin, dass die Verantwortung gegenüber der Risikogruppe sehr ernst genommen und deshalb besonders auf den Schutz der Senioren geachtet werde. Dennoch solle nichts von der Qualität der Besuche verloren gehen, die für die Psyche der Senioren so wichtig sind.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter im Johanniter-Besuchsdienst besuchen jede Woche für etwa eine bis eineinhalb Stunden eine ältere Person und bringen so etwas Abwechslung in ihren Alltag. Die Besuchsstunde wird ganz nach den individuellen Vorlieben des Senioren gestaltet: Manche spielen gern Gesellschaftsspiele, einige gehen spazieren, aber für alle ist der persönliche Austausch und dass jemand da ist, der Zeit hat und zuhört, das allerwichtigste. Interessierte bekommen weitere Informationen unter Telefon 04172 9660 oder per E-Mail: harburg@johanniter.de

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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