Finanzen

Krypto-Hype in Hamburg: Lohnt sich der Einstieg?

Hamburg. Kryptowährungen liegen weiter im Trend. Wie sich die Kurse in Zukunft entwickeln, kann niemand sagen. Doch viele Hamburger sind aktiv im Krypto-Geschäft unterwegs, sodass ein Ende des Hypes noch lange nicht absehbar ist. Welche Kryptowährung man kaufen sollte, sollte man sich aber genau überlegen. Besonders der Bitcoin liegt natürlich weiter stark im Trend.

Ein kurzer Blick auf den Bitcoin macht deutlich, welche Erfolgsgeschichte die Kryptowährung seit ihrer Einführung aufzuweisen hat. Zwar ist es so, dass der Bitcoin bereits seit 2009 existiert, aber dessen Entwicklung sich immer noch am Anfang befindet. Gerade der Krypto-Markt und ganz besonders der Bitcoin hat in der Vergangenheit für große Überraschungen gesorgt. Dadurch wurden nicht nur die Medien aufmerksam, sondern auch die Politik. 

Die Akzeptanz der Kryptowährung 

Häufig wird die Kryptowährung als Anlagemöglichkeit genutzt, doch sie ist auch ebenso ein echtes Zahlungsmittel. Wie relevant die Kryptowährung und ganz besonders der Bitcoin geworden ist, zeigt sich allein daran, wo man inzwischen überall mit Bitcoin bezahlen kann. 

Die Zahl der Geschäfte in Deutschland ist zwar noch vergleichsweise gering, die die Zahlung mit Kryptowährung akzeptieren, aber die Tendenz ist steigend. In den Niederlanden ist die Stadt Arnheim der Vorreiter in Sachen Bezahlstatus mit Kryptowährung. Hier akzeptieren sogar bereits über 100 Geschäfte die Zahlung mit dem Bitcoin. Aus diesem Grund wird die Stadt auch Bitcoin-City genannt. Von Hamburg fährt man gar nicht so lange in die Niederlanden. Ein Besuch ist durchaus mal drin!

Auch in Hamburg kann man mit Bitcoin bezahlen

Die Hauptstadt Berlin ist innerhalb Deutschlands der Vorreiter in Sachen Kryptowährungsakzeptanz, denn hier bieten (Stand 2017) bereits 44 Geschäfte die Zahlung mit Bitcoin und Co. Da kann Hamburg zwar noch nicht mithalten, aber inzwischen sind es immerhin schon mindestens 13 Geschäfte, welche die virtuelle Zahlung mit der Kryptowährung akzeptierten.

Uhrzeit.org befindet sich in der Gänsemarktpassage, ist aber vor allem als Onlineshop für Uhren und Schmuck bekannt. Hier wird bereits seit einigen Jahren der Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert.

Es gibt aber noch eine Reihe weiterer Geschäfte in Hamburg, die den Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Dazu zählen Hypnotherapie und Coaching von Thomas R. Schopf, der TecMaWi Schlüsseldienst in Hamburg und Norddeutschland, die PhysioThea Physiotherapie und Osteopathie in der Goetheallee, Fashionhype.com und easysafer.com. 

Weitere Anbieter, die den Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren

Aber es gibt inzwischen auch weitere Anbieter, dazu zählt beispielsweise das Reiseportal Expedia oder der Nachrichtenaustausch-Dienst Threema, ebenso wie Non Profit Organisationen, zu denen zum Beispiel Greenpeace in den USA gehören. Die digitale Währung wird außerdem von vielen Glücksspielanbietern genutzt. Aber natürlich gibt es nicht nur den Bitcoin, sondern es gibt zum Beispiel auch die Währung Ethereum.

Der Bitcoin und andere Kryptowährungen wird von täglich mehr Anbietern als Zahlungsmittel akzeptiert. Das liegt vor allem daran, dass der Handel mit Bitcoins einige Vorteile im Vergleich zum Handel mit anderen virtuellen Systemen hat. Beispielsweise sind die Transaktionskosten hier deutlich günstiger, als das im Vergleich zu PayPal der Fall ist. 

Mehr Informationen zur Kryptowährung

In vielen Städten werden Stammtische zum Thema Kryptowährung angeboten, hier können sich Einsteiger und auch Könner in ungezwungener Atmosphäre über die neusten Entwicklungen auf dem Krypto-Markt austauschen. In Hamburg wird ein solcher Bitcoin-Stammtisch bereits seit 2011 angeboten. Jeden ersten Mittwoch findet dieses Treffen im Café Sternchance, Schröderstiftstraße in Hamburg statt.

Der Einstieg in die Welt der Kryptowährungen lohnt sich auch mit kleinem Budget

Das oberste Gebot bei dem Einstieg in den Handel mit einer Kryptowährung ist immer das eigene Budget. Das bedeutet, man darf niemals mehr Geld in eine digitale Währung investieren, als was man zur Verfügung hat und in keiner Weise benötigt. Erfahrungswerte haben gezeigt, dass Kunden, die auf diese Weise verfahren, sehr viel gezielter und taktisch klüger agieren. 

Gerade im Kryptohandel sind kleine Budgets überhaupt keine Seltenheit. Bei diesem Handel geht es nicht darum, ein professioneller Broker zu sein, der mit tausenden von Euros in eine digitale Währung wie Bitcoin investiert. Hier ist oftmals bereits ein Einstieg zwischen 50 und 250 Euro absolut üblich. Auch wenn man mit solch einem kleinen Budgets aller Voraussicht nach kein Millionär wird, so sind dennoch schöne Renditen zu erzielen. Kursgewinne, die mehrere Prozentpunkte aufzeigen, sind absolut keine Seltenheit. 

Allerdings sollte man hier nicht größenwahnsinnig werden, denn bei Kryptowährungen muss auch immer mit starken Kursschwankungen gerechnet werden. So schnell der Kurs steigt, kann er in der Welt der Kryptowährungen auch wieder fallen.

Achtung vor Betrügern 

Wie ergiebig der Krypto-Markt ist, ist leider auch denen aufgefallen, die über eine ganze Menge kriminelle Energie verfügen. Die jüngsten Ereignisse machen das sehr deutlich. 

Gerade in Hamburg wurden viele bedrohliche E-Mails versandt. In den E-Mails war zu lesen, dass der Absender Zugriff auf den Computer des E-Mail Empfängers hat und nun droht, persönliche Daten und Videos von sexuellen Handlungen der Geschädigten zu veröffentlichen. Nur wer die Zahlung einer Geldsumme per Bitcoin-Zahlungssystem veranlasst, wird nicht bloßgestellt.  

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