Politik

SPD und Grüne fordern Ausschussberatung zur Wilhelmsburger Klinik Groß-Sand

Finanzielle Notlage

Wilhelmsburg. Auf Antrag von SPD und Grünen soll sich am 25. August der Gesundheitsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft mit dem Krankenhaus Groß-Sand und der zugehörigen Pflegeschule befassen. In den vergangenen Wochen hatte es verschiedene Presseberichte gegeben, in denen dem Krankenhaus sowie der angegliederten Pflegeschule eine finanzielle Notlage attestiert wird. 

Dazu Gudrun Schittek, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Wenn es für das Krankenhaus Groß-Sand tatsächlich keine Zukunft gibt, dann hat das weitreichende Folgen für die Gesundheitsversorgung in Wilhelmsburg. Wir wollen uns im Gesundheitsausschuss der Bürgerschaft den Stand der Dinge ausführlich darstellen lassen. Auch die Frage, welche Angebote den Wegfall der Klinik auffangen könnten, wollen wir erörtern. Denn gerade für die Menschen im Hamburger Süden ist die wohnortnahe Gesundheitsversorgung schnell gefährdet. Neben Groß-Sand gibt es nur zwei weitere Kliniken im Süderelberaum. Es muss verhindert werden, dass Versorgungslücken entstehen.“

Auch Claudia Loss, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion mahnt: „Als langjährige Mitarbeiterin stelle ich regelmäßig fest, dass das Krankenhaus Groß-Sand für viele Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger ein wichtiges Stück Identität ist. Die unklare Nachrichtenlage sowie Berichte über eine möglicherweise bevorstehende Schließung des Krankenhauses haben in den vergangenen Wochen für erhebliche Verunsicherung im Stadtteil und bei den Beschäftigten gesorgt. Als Abgeordnete der Bürgerschaft ist es uns deshalb ein wichtiges Anliegen, einen Überblick über die Situation des Krankenhauses und der Pflegeschule zu gewinnen und festzustellen, ob es belastbare Informationen zur weiteren Planung rund um das Krankenhaus gibt. Damit können wir dann hoffentlich zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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