Kultur

Kulturtafel für den Landkreis Harburg nimmt ihre Arbeit wieder auf

Winsen. Die Kulturtafel für den Landkreis Harburg nimmt nach einer Corona-bedingten Pause ihre Arbeit wieder auf. Die Kulturtafel ist eine gemeinsame Initiative der Reso-Fabrik, der Stadt Winsen (Luhe) und des Projektes Kulturlandkreis Harburg. Sie bietet Menschen mit begrenzten finanziellen Mitteln die Chance, an regionalen Angeboten aus Kunst und Kultur teilzuhaben.

Ermöglicht wird dies durch Spenden regionaler Kulturtreibender. Auf der Internetplattform www.kulturtafel-lk-harburg.de stellen 20 verschiedenen Kultureinrichtungen aus den Bereichen Theater, Musik und Museen Freikarten zur Verfügung. Einrichtungen sozialer Hilfe können diese über ihre Mitarbeiter dort abrufen. Auf diese Weise unterstützen sie die Bedürftigen, die „Kulturgenießer“, bei dem Erhalt der Freikarten und helfen ihnen zu den Veranstaltungen zu gelangen.

„Wir haben die Kulturtafel im März feierlich eröffnet. Bevor überhaupt Freikarten genutzt werden konnten, kam es zum Lockdown durch die Corona-Pandemie. Nun finden erste Veranstaltungen wieder statt und wir freuen uns, dass damit auch die Kulturtafel wieder starten kann“, sagt Susanne Schepelmann von der Stabstelle Kultur, Tourismus und Städtepartnerschaften der Stadt Winsen (Luhe).

Die erste Veranstaltung hat die Kulturstiftung Seevetal eingestellt. Am Freitag, dem 4. September, lädt sie in der Burg Seevetal zur „Konzertanten Begegnung: Fjarill meets Photography“ ein. In der
Konzertpause werden außerdem die Gewinner des Fotowettbewerbs der Kulturstiftung zum Thema „Kulturdenkmale in Seevetal und Umgebung“ gekürt. „Für uns als Kulturstiftung ist es selbstverständlich, möglichst vielen Menschen den Zugang zur Kultur zu ermöglichen. Deshalb spenden wir gerne Freikarten für die Kulturtafel“, sagt Matthias Clausen, Vorsitzender der Kulturstiftung Seevetal.

Für die Nutzung der Kulturtafel-Plattform fallen keine Kosten an. Interessierte Kulturinstitutionen und Einrichtungen sozialer Hilfe können sich jederzeit über Sven Dunker von der Reso-Fabrik e.V. (s.dunker@reso-fabrik.de) oder Marie-Nathalie Schrötke vom Kulturlandkreis (schroetke@kiekeberg-museum.de) auf der Internetseite anmelden.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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