Politik

„Weite Wege für Corona-Testungen für Eltern unzumutbar“

Anzeige

Harburg. Berichten zufolge wird die Testung auf Corona von vielen Haus- und Kinderärzten verweigert. Eltern werden an die Hotline 116 117 oder die Testzentren in Farmsen und Altona verwiesen. Die Hotline ist aber nur für symptomatische Personen eingerichtet. Häufig wird auch hier eine Testung aufgrund der fehlenden Zuständigkeit abgelehnt. Das örtliche Gesundheitsamt bietet gar keine Testungen an, als Grund wird darauf verwiesen, dass es sich beim Corona-Test um eine Leistung der ambulanten Regelversorgung handelt.

Dazu erklärt Birgit Stöver, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Wir stehen gerade erst am Beginn der Erkältungszeit und schon jetzt häufen sich die Anfragen nach Corona-Testungen bei Haus- und Kinderärzten. Eltern kranker Kinder werden von einer Stelle zur nächsten und schließlich quer durch die Stadt geschickt. Viele Eltern sind berufstätig und müssen gleichzeitig ihre Kinder mit Erkältungssymptomen zuhause betreuen. Unklare Zuständigkeiten und überflüssige Wege für Corona-Testungen sind zeitraubend und belastend für jede Familie und absolut unnötig. Hier muss der Senat dringend Abhilfe schaffen. Denkbar sind mobile Teststationen.“

Zeige mehr
Anzeige

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Kommentar verfassen

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
X
X