HausbruchNeugraben-Fischbek

Streit eskaliert – SEK öffnet Wohnung eines Tatverdächtigen

Neugraben-Fischbek / Hausbruch. Am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr kam es zu Streitigkeiten auf offener Straße im Rehrstieg im Hamburger Stadtteil Hausbruch. Dabei zog einer der Beteiligten nach Augenzeugenberichten eine Schusswaffe. Im weiteren Verlauf soll der Mann mit der Waffe sich in seine Wohnung im Quellmoor zurück gezogen haben. Die Polizei spricht von einer „Bedrohungslage“.

Dort hat das Sondereinsatzkommando am Nachmittag die Wohnung des mutmaßlichen Täters gewaltsam geöffnet. Die Beamten treffen dabei auf einen 13-jährigen Jungen, der aus Angst die Tür nicht geöffnet hatte. Ersten Informationen nach soll es sich dabei um den Sohn des Tatverdächtigen handeln. Die Polizei setzte einen Spürhund ein um die Waffe zu finden, dies blieb zunächst ohne Erfolg. Die Einsatzkräfte der Polizei zogen sich am Abend gegen 18:30 Uhr zurück.

Die Verhaftung des Tatverdächtigen. Foto: HamburgNews

Dann gegen 19:30 Uhr die Wende. Anwohner im Quellmoor, am anderen Ende der Straße, riefen die Polizei zu Hilfe. Dort waren offenbar Angehörige der Geschädigten auf den Tatverdächtigen getroffen und schlugen nach Zeugenangaben auf diesen ein. Dieser wurde noch vor Ort festgenommen und polizeibegleitet in ein Krankenhaus verbracht. Worum es in dem Streit ging, ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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