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VTH startet erst im Oktober in die Regionalliga

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Neugraben-Fischbek. Mit der Anpassung der Corona-Vorschriften zum 1. September hat der Hamburger Senat den Weg für den Mannschaftssport in der Hansestadt frei gemacht. Für das Volleyball-Team Hamburg (VTH) startet die neue Saison in der Regionalliga Nord dennoch später als gedacht. Eigentlich hatten sich die Damen von Trainer Gerd Grün auf einen Saisonstart Mitte September vorbereitet, für diesen Samstag war das erste Auswärtsspiel beim MSV Pampow vorgesehen. Kurz vor den ersten Ballwechseln meldete sich dann aber der Regionalspielausschuss zu Wort: Die Staffel der Regionalliga Nord Damen wird für die anstehende Saison aufgeteilt.

„Wegen des Saisonabbruchs im März aufgrund von Corona und den vollzogenen Auf- und Abstiegsregelungen haben sich 14 Teams in der Liga angesammelt. Deshalb soll nun in zwei Siebenerstaffeln gespielt werden“, erklärt Trainer Grün. Im Anschluss soll dann in einer noch nicht endgültig festgelegten Form der Auf- und Abstieg ausgespielt werden. Bedeutet also, nach der Hauptrunde geht es für die besten Mannschaften in die Playoffs, für die schlecht platzierten in die Playdowns.

Soweit denkt man beim VTH aber noch gar nicht, jetzt gilt die volle Konzentration erst mal dem verschobenen Saisonauftakt. Fest steht bereits, dass die junge VTH-Mannschaft am 4. Oktober in Parchim in die Saison starten wird. Zum ersten Heimspiel am 10. Oktober reisen von der Ostsee die Damen vom SV Warnemünde nach Süderelbe. Die weitere Spieltagsplanung ist noch nicht ganz abgeschlossen. „Die Teams tauschen derzeit noch Wünsche aus, schreiben Hallenanträge an die Ämter und warten auf entsprechende Zusagen. Das dauert ein wenig“, sagt Grün.

Neben der Spieltagsplanung wird beim VTH auch an einem Hygienekonzept für Zuschauer gearbeitet. Sollte das Bezirksamt dieses Konzept genehmigen, müssten die VTH-Damen nicht vor komplett leeren Rängen antreten. „Die Zuschauer geben einem immer Rückenwind. Deshalb wären wir natürlich sehr froh, wenn wir bei unseren Heimspielen auch auf diese Unterstützung setzen können“, sagt Grün. „Aber klar ist auch, dass die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten weiter absolute Priorität haben.“

Die VTH-Damen sind als Drittliga-Absteiger Neuling in der Regionalliga Nord, wollen dort in der neuen Saison aber angreifen. Aus der vergangenen Saison hat das sehr junge Team auch viele positive Erfahrungen mitgenommen. „Wir sind stolz auf die Entwicklung, die unsere Mannschaft in der vergangenen Spielzeit schon genommen hat und wollen darauf aufbauen. Ziel ist es, den Teams in der Regionalliga Paroli zu bieten“, sagt Co-Trainer André Thurm. Die abgelaufene Saison in der 3. Liga Nord beendete das Volleyball-Team Hamburg auf dem letzten Platz. Durch das vorzeitige Ende der Saison Mitte März fielen die letzten drei Spiele aus, die kleine Restchance auf den Klassenerhalt war damit futsch.

Doch dem trauern die Neugrabener Volleyballerinnen nicht mehr nach. „Wir freuen uns jetzt in erster Linie auf eine spannende neue Saison mit vielen Derbys gegen andere Hamburger Teams und wollen die tolle Entwicklung fortsetzen“, sagen die Trainer. Mit Nina Hille und Hanne Binkau haben zwei Spielerinnen das Team verlassen. Aus dem VTH-Leistungszentrum rücken mit Vivian Hupe und Merle Stangenberg zwei junge Athletinnen nach. Außerdem stößt Linnea Wrede zum Team. Sie wechselt vom Rissener SV nach Neugraben.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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