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Der heiße Harburger Musik-Herbst

Harburg. Seit 10 Jahren ist die SuedKultur Music-Night die große Leistungsschau der wachsenden Zahl an Harburger Live-Musik-Clubs und ausgerechnet zum Jubiläum zählt vor allem eines: dicht bleiben! Also geht ́s nun ab vor die Tür. 

Doch die Initiative SuedKultur wäre nicht eben dieses ungewöhnliche Hamburger Netzwerk im Süden der Stadt, wenn es nicht auch darauf eine Antwort wüsste: „Wir gehen nochmal in- tensiv nach Draußen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes“, so Heimo Rademaker vom Marias Ballroom und zugleich Sprecher der 13 Jahre alten Initiative SuedKultur. „Erst planten wir ein ungewöhnliches Livestream-Festival und hatten auch eine gute Konzeption auf dem Weg. Nun aber bot die Hamburger Behörde für Kultur und Medien an, noch bis zum Kälte- einbruch Outdoor-Konzerte zu unterstützen. Da platzte der Knoten und live ist eben immer noch das beste von allen!“, so Rademaker. 

Der Titel der Harburger Festivalreihe lautet „Fight for live!“ und trifft die Not von Clubs, Bands und Fans gleichermaßen. Am Ende der Reihe steht dann als krönender Abschluss die SuedKultur Music-Night. 

Und so scharte Heimo die Clubs und Eventaustatter zusammen und nun steht eine Koopera- tion der drei recht unterschiedlich ausgerichteten Clubs The Old Dubliner, Kulturcafé Komm du und Marias Ballroom und den den beiden Eventfirmen Sub-Event und Groh PA, die Har- burg nochmal einen ungewöhnlich heißen Live-Konzert-Herbst bescheren. Denn die Unter- stützung durch die Kulturbehörde steht ebenso wie die des von Anbeginn helfenden Spon- sorpartners Eisenbahn Bauverein Harburg eG. Und so werden noch ab September bis Ende Oktober an mehr als 11 Tagen (v.a. freitags und samstags) gut 50 Live-Auftritte an völlig un- terschiedlichen Plätzen Harburgs für einen Live-Konzert-Marathon sorgen, an dem im Grun- de jeder mal einen Platz der begrenzten Plätze ergattern kann und vor allem die lokale Musi- kerszene unterstützt wird. „Ein Hygienekonzept liegt vor und so gehen wirvon gut 200 -250 Plätzen je Ort aus. Die einzelnen Konzerte werden wir nochmal splitten, so dass jeder Mu- sikfan zumindest seine Lieblingsband oder –musik mal ganz für sich live erleben kann“, so Heimo Rademaker . Christina Lürken vom Irish-Pub „The Old Dubliner“: „Als Harburger Clubs waren wir bisher schon im steten Austausch, um uns gegenseitig durch die Krisenzeit zu hel- fen. Diese Unterstützung von der Hamburger Kulturbehörde nun ist ein erstes Licht im fins- teren Tunnel der Live-Musik-Szene Harburgs und es zeigt einmal mehr: gemeinsam sind wir stark!“ Und Achim deBuhr vom Komm du: „Ich denke, gerade auch die inhaltliche Mischung 

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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