Neuenfelde

Dachstuhlbrand in Neuenfelde fordert Feuerwehr

Neuenfelde. Am Samstagabend, gegen 20:50 Uhr, meldete ein Anrufer der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 eine Rauchentwicklung aus dem Dach eines Einfamilienhauses in der Hasselwerder Straße in Hamburg Neuenfelde. Der Disponent alarmierte daraufhin mit dem Stichwort „Feuer“ die Hamburger Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Finkenwerder sowie die Freiwilligen Feuerwehren Neuenfelde-Nord und Neuenfelde-Süd.

Bereits auf der Anfahrt, noch in einiger Entfernung zum Einsatzort, erhöhte der Zugführer die Alarmstufe auf „Feuer, 2 Löschzüge“ da bereits offene Flammen zu sehen waren. Daraufhin wurde eine weitere Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Süderelbe, die Freiwillige Feuerwehr Cranz, ein B-Dienst, ein Umweltdienst, ein Bereichsführer und der diensthabende Pressesprecher alarmiert.

Am Einsatzort brannte der Dachstuhl eines zweigeschossigen Einfamilienhauses mit den Maßen 7m x 10m in voller Ausdehnung. Aufgrund der sehr engen Bebauung waren die Abstände zu Nachbargebäuden sehr gering, sodass sofort eine Riegelstellung mit zwei C-Rohren zu den angrenzenden Gebäuden aufgebaut wurde. Ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Häuser konnte durch die Einsatzkräfte verhindert werden. Alle Bewohner haben das Objekt bereits vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

Eine Brandbekämpfung wurde mit insgesamt drei C-Rohren eingeleitet, der Innenangriff musste jedoch schnell eingestellt werden, da Teile des Daches sowie der Schornstein einsturzgefährdet waren. Die Löschmaßnahmen waren inklusive langwieriger Nachlöscharbeiten gegen 23:50 Uhr beendet und das Gebäude wurde zur Ursachenermittlung an die Polizei übergeben. Die Feuerwehr Hamburg war mit insgesamt 50 Einsatzkräften von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr im Einsatz.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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