Stade

20-jährige bei Unfall am Bahnübergang schwer verletzt

Kutenholz. Am gestrigen Montag kam es in Kutenholz-Apse, am Bahnübergang an der „Verenfeldstraße“ gegen 12:20 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einer EVB-Bahn und einem Pkw Volvo, bei dem die 20-jährige Fahrerin des Volvos schwer verletzt wurde. Die 20-jährige aus Buxtehude fuhr mit ihrem Volvo über den Bahnübergang, welcher durch ein Andreaskreuz und eine Lichtsignalanlage gesichert war. Sie übersah hier vermutlich die von rechts kommende EVB-Bahn. Trotz eingeleiteter Notbremsung konnte ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden. Der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls in die Böschung geschleudert und beschädigte hierdurch auch Teile der Signalanlage.

Die Fahrerin des Volvos konnte sich selbst aus dem Pkw befreien und wurde im weiteren Verlauf in das Elbe Klinikum nach Stade verbracht. Die acht Fahrgäste, der Triebwagenführer und die Zugbegleiter wurden nicht verletzt. Die angerückten Feuerwehrkräfte holten die Insassen mit einer Rettungsbühne aus dem Zug und verbrachten sie zum Harsefelder Bahnhof.

Eine erste Überprüfung der Signalanlage ergab, dass diese zum Unfallzeitpunkt intakt war. Es ist daher derzeit davon auszugehen, dass das Signal schlichtweg übersehen wurde. Näheres hierzu ist bislang nicht bekannt. An der Bahn, an der Signalanlage und an dem Pkw entstand hoher Sachschaden. Der Pkw musste aufwendig geborgen werden. Für die Zeit der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen musste die Bahnstrecke voll gesperrt werden.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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