Wirtschaft

Wie beantrage ich einen Pflegegrad? – Helios Mariahilf Klinik informiert

Heimfeld. Durch den demografischen Wandel hin zu einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung, sind immer mehr Menschen auf Hilfe oder Pflege im Alltag angewiesen. Diese Leistung kann durch die Pflegeversicherung finanziell unterstützt werden, indem man einen Pflegegrad beantragt. Doch oftmals steht die Frage im Raum: Wie kann ich einen Pflegegrad beantragen und worauf muss ich dabei achten? Malgorzata Skotnicki, Mitarbeiterin des Sozialdienstes der Helios Mariahilf Klinik Hamburg, gibt hierzu am 06. Oktober 2020 in einem Vortrag Auskunft.

„Seit 2017 sprechen wir nicht mehr von Pflegestufen, sondern von Pflegegrade, nach denen sich die Pflegebedürftigkeit einordnen lässt“, erklärt Frau Skotnicki. „Die Unterteilung findet von Eins bis Fünf statt und bestimmt die Höhe des Zuschusses und den Umfang der Leistungen der Pflegeversicherung“. Was welche Pflegegrade bedeuten, wie man einen Antrag stellt und wie eine Begutachtung abläuft – auch während der aktuellen Corona-Pandemie – sind nur einige Punkte auf die Malgorzata Skotnicki eingehen wird. In ihrer Arbeit im Sozialdienst der Klinik geht sie, gemeinsam mit ihrer Kollegin Helen Deermann, auf individuelle Lebenssituationen der Patientinnen und Patienten ein und orientiert sich am sozialen Umfeld dieser. Denn auch die Klinik kann beim Antrag auf Pflegeleistung helfen und unterstützend zur Seite stehen. Nach ihrem Vortrag steht die Expertin Interessenten für ein Gespräch zur Verfügung und bespricht gerne individuelle Fragen.

Wichtig: Auf Grund der aktuellen Lage muss die Teilnehmeranzahl leider auf 10 Personen beschränkt werden. Daher werden alle Interessierten gebeten, sich vorher bei uns bis zum 5. Oktober 2020 über die Mailadresse info-mariahilf@helios-gesundheit.de (Mo-So) oder telefonisch über 040 790 06 553 (Mo-Fr) verbindlich anzumelden. Falls Sie doch nicht kommen können, wird um eine rechtzeitige Absage gebeten, sodass der Platz gegebenenfalls an die nächste Person weitergegeben werden kann. Interessierte, die sich nicht vorher angemeldet haben und dennoch vor Ort erscheinen, müssen leider wieder nach Hause geschickt werden. Bei einer Teilnahme müssen vor Ort Daten erhoben werden, die vier Wochen aufbewahrt und danach vernichtet werden.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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