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Hamburgs U-Bahnen und Busse stehen still

Hamburg. Wie die Hochbahn am frühen Morgen erwartungsgemäß mitteilte, wurde der Betrieb am heutigen Donnerstag komplett eingestellt. Es fahren weder U-Bahnen noch Busse der Hochbahn. Diese Maßnahme hat man nach einer Analyse des Streikgeschehens am frühen Morgen getroffen, um Corona-Infektionsgeschehen vorzubeugen.

Die Hochbahn bedauert die Einschränkungen für ihre Kundinnen und Kunden vor allem angesichts der Tatsache, dass der Streik aus Sicht des Unternehmens unnötig ist. Zum einen betrifft die von ver.di bundesweit koordinierte Aktion nicht die Hochbahn, da sie über einen eigenen Haustarifvertrag verfügt. Zum anderen haben sich Hochbahn und ver.di schon vor dem Streikaufruf auf einen gemeinsamen zweiten Verhandlungstermin in 14 Tagen (29. Oktober) geeinigt. Hier soll über den Haus-Manteltarifvertrag verhandelt werden.

Das Streikende ist für 3 Uhr am Freitagmorgen geplant. Die Hochbahn hofft, dass ab Betriebsbeginn dann wieder alle Busse und Bahnen pünktlich fahren können. Die ebenfalls bestreikten Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) hoffen darauf, den Betrieb zum Feierabendverkehr wieder aufnehmen zu können.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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