Finkenwerder

Haltestellenmast auf dem Radweg – muss das sein?

Finkenwerder. Ihren Schulweg bestreitet die 6-jährige Nela mit dem Fahrrad. Dabei fährt sie sicher auf der geübten Strecke entlang der Hauptstraße im Stadtteil Finkenwerder, obwohl der Fahrradstreifen relativ eng ist. Weil jetzt eine neue Buslinie den Ort durchquert um die Elbdörfer Neuenfelde und Jork besser an die Metropole anzubinden, hat man kurzerhand ein Haltestellenschild aufgestellt. Das Hindernis auf dem Radweg ist gerade in der dunklen Jahreszeit schwer zu erkennen.

Warum die Bushaltestelle genau zwischen zwei vorhandenen Haltestellen gebaut wurde, ist ein Rätsel. Etwa 300 Meter vorher und 100 Meter danach gibt es bereits Haltestellen mit Einbuchtungen. Deshalb wird vermutet, dass diese Maßnahme den Verkehr beruhigen soll. Die Linienbusse stehen dort auf der Straße, der Verkehr staut sich und ist eine weitere Quelle, die dem Kind eine erhöhte Konzentration abverlangt.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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