BlaulichtHamburg

Drogenschmuggler: Den Behörden geht ein dicker Fisch ins Netz

Festnahmen und Durchsuchungen in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein

Hamburg. Das Bundeskriminalamt ermittelt seit August 2020 für die Staatsanwaltschaft Hamburg gegen eine Tätergruppierung, die im Verdacht steht, an mehreren Kokaintransporten im Tonnen-Bereich aus Südamerika nach Hamburg via Container sowie an der weiteren Verteilung in Europa beteiligt gewesen zu sein. Tatverdächtig sind zudem Fuhrunternehmer und Hafenmitarbeiter, durch deren Zuarbeit die Entnahme der Kokainlieferungen aus den Containern ermöglicht wurde. Die gesamten Tathandlungen wiesen einen hohen Organisationsgrad auf.

Am 11.11.2020 wurden in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein insgesamt neun Haftbefehle vollstreckt und über 30 Durchsuchungen durchgeführt. Bei den Festgenommenen handelt es sich unter anderem um deutsche und türkische Staatsangehörige. An den Maßnahmen waren über 270 Einsatzkräfte aus Hamburg, Bremen Schleswig-Holstein und des BKA sowie Spezialkräfte der Länder und des Bundes beteiligt. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurde Bargeld in Höhe von über 2,5 Millionen Euro sowie wertvoller Schmuck und ein hochwertiger PKW aufgefunden und gesichert. Weiter wurden Vermögenswerte in siebenstelliger Höhe gepfändet. Die Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen dauern an.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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