Stade

Gewalt kommt nicht in die Tüte – 80.000 Tüten von Bäckereien gegen Gewalt an Frauen

Stade. Trotz des für November angesagten Teil-Lockdowns hat das Netzwerk Häusliche Gewalt eine Reihe von besonderen Veranstaltungen vom 25. November bis 10. Dezember auf die Beine gestellt, um der häuslichen Gewalt entgegenzuwirken. In diesem Jahr hat die 16-Tage-Kampagne das Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“, und selbst die Pandemie wird es nicht verhindern können, dass 80.000 Tüten der Bäckereien mit diesem Aufdruck in die privaten Haushalte gelangen.

Die verantwortliche Planungsgruppe freut sich über die Tatsache, dass sie neun Bäckereien im Landkreis Stade für dieses Motto gewinnen konnten. So werden ab dem 25. November 80.000 Tüten mit dem Aufdruck „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ gefüllt mit Brötchen ihren Weg von der Bäckertheke in die Haushalte machen. Auf der Tüte sind außerdem die hiesigen Telefonnummern der Anlaufstellen für Opfer von häuslicher Gewalt genannt.

Svenja Wigger, Beauftragte für Kriminalprävention bei der Polizeiinspektion Stade: „Um unsere Aktion zu unterstützen und ein große Reichweite für die Kampagne zu erzielen, rufen wir alle Follower auf, ab kommenden Mittwoch ein Foto mit einer der Tüten aus den Bäckereien in unsere Kommentare zu posten. Helft uns, die Aktion bekannt und so auf die Situation zur häuslichen Gewalt aufmerksam zu machen.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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