Wirtschaft

DRK-Ehrenamtliche sind mit Telefon-Hotline für ältere Harburger da

Harburg. Wenn sie schon nicht vor Ort für die Besucher da sein können, dann wenigstens am Telefon: Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Senioren- und Stadtteiltreffs des Harburger Roten Kreuzes laden ab sofort unter dem Motto „Bei Anruf Gespräch“ an fünf Tagen in der Woche zum Klönschnack übers Telefon ein.

Solange die Treffs wegen der Corona-Pandemie geschlossen bleiben müssen, ist montags bis freitags von 13.30 bis 16.30 Uhr sowohl in der Hermann-Maul-Straße (Tel. 76 75 14 71) als auch in der Eddelbüttelstraße (Tel. 76 75 23 69) eine Ehrenamtliche oder ein Ehrenamtlicher des DRK Harburg erreichbar. Heidegret Bockard-Willems gehört zu denen, die nun einmal in der Woche Anrufe entgegennehmen, statt wie in gewöhnlichen Zeiten gemütlich bei einer Tasse Kaffee mit den Besuchern im Treff zusammenzusitzen und zu klönen. „Ich bin gerne für andere Menschen da – und das geht vorerst leider nur telefonisch“, sagt die Harburgerin, die sich im DRK-Seniorentreff Hermann-Maul-Straße engagiert. „Rufen Sie mich und meine Kolleginnen gerne an“, fordert sie besonders die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger auf – auch solche, die die DRK-Treffs zuvor nicht besucht haben.

„Mit diesem Angebot möchten wir in Kontakt bleiben mit den Besuchern, die die Begegnung und den Austausch hier sehr vermissen, aber auch sonst jedem, der das Bedürfnis hat, die Möglichkeit zu einem Gespräch bieten“, sagt Isabelle Nakhdjavani-Brauner, die beim Harburger Roten Kreuz die Angebote der Senioren- und Stadtteiltreffs koordiniert. „Eine Telefon-Hotline kann das persönliche Beisammensein auf Dauer natürlich nicht ersetzen. Aber auch ein Gespräch am Telefon hilft in dieser außergewöhnlichen Zeit, von der wir alle hoffen, dass sie bald überstanden ist.“

Ältere Menschen zählen zu den Risikogruppen, die bei einer Ansteckung mit dem Covid-19-Virus gesundheitlich besonders gefährdet sind. Gleichzeitig leiden vor allem Alleinlebende stark unter den geltenden Kontaktbeschränkungen, die sie vor einer Erkrankung schützen. „Die Gesundheit und Sicherheit unserer Besucher hat für uns höchste Priorität“, betont DRK-Mitarbeiterin Isabelle Nakhdjavani-Brauner. Wann die Treffs wieder geöffnet werden können, hängt von der Pandemie-Entwicklung und den Beschlüssen der Stadt Hamburg ab.

Die Telefon-Hotline des DRK Harburg ist montags bis freitags von 13.30 bis 16.30 Uhr zu erreichen. Rufnummer Hermann-Maul-Straße: 76 75 14 71. Rufnummer Eddelbüttelstraße: 76 75 23 69.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

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