Neugraben-Fischbek

Polizei sucht Angreifer nach schwerer Körperverletzung an Polizisten

Neugraben-Fischbek. Ein Hilferuf aus einem Wald am Falkenbergsweg in Neugraben-Fischbek hat heute am frühen Abend die Polizei auf den Plan gerufen. Zivilbeamte des naheliegenden Kommissariats waren nach dem Anruf eines Anwohners zuerst vor Ort. Die Beamten wollten aus ihrem Fahrzeug aussteigen und wurden unvermittelt durch eine männliche Person angegriffen und schwer verletzt.

Eine ausgelöste Fahndung mit Hunden, Motorrädern, diversen Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber blieben zunächst erfolglos. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich um einen polizeibekannten Mann handeln, der bereits einmal in eine ähnliche Situation verwickelt war. Die Ermittlungen hierzu dauern an, der Täter ist noch flüchtig. Die durch Tritte und Schläge verletzten Polizisten wurden einem Krankenhaus zugeführt.

Update: Wie die Polizei am Dienstag mitteilt, wurden die Polizistin und ihr Kollege gestern nach einer ambulanten Behandlung bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen, beide sind vorerst dienstunfähig.

Im Zusammenhang mit der Tat sucht das LKA 183 nun eine etwa 30-jährige männliche Person südländischer Erscheinung. Der Mann ist etwa 165 cm groß, hatte eine schmächtige Figur und einen Vollbart. Bekleidet war der Täter mit einer Jogginghose und einem dunklen Jacke mit Kapuze.

Die Ermittler bitten Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Täter geben können, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden. Insbesondere bittet die Polizei auch die Frau, die möglicherweise um Hilfe geschrien hat, sich zu melden!

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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