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Schreib mal wieder – Weihnachtspost löst Freude aus

Neuwiedenthal. 150 Weihnachtsbriefe für ältere und alleinstehende Menschen in Neuwiedenthal: Elisabeth Gramstat war eine der Empfängerinnen, die sich kurz vor dem Fest über einen liebevoll gestalteten Gruß von einer ihr bis dahin unbekannten Absenderin freute. Das Besondere: Der Brief an sie kam von einer Namensvetterin, einer kleinen Elisabeth. Das freute die Seniorin natürlich ganz besonders. Im Dezember hatte das Nachbarschaftsbüro AHOI zusammen mit anderen Akteuren aus dem Stadtteil dazu aufgerufen, Briefe an ältere Mitbürger zu schreiben, um ihnen vor diesem – oft besonders einsamen – Weihnachtsfest eine Freude zu machen. Das taten unter anderem Kinder der Grundschule an der Haake und der Grundschule Neugraben, die zu den lieben Grüßen und guten Wünschen noch Bastelarbeiten und fröhliche Zeichnungen hinzufügten.

„Wir bedanken uns bei allen, die teilgenommen haben. Jeder konnte sich dabei auf seine Art und Weise ausdrücken. Manche haben mutig über ihre eigene Verletzlichkeit und Ängste berichtet. Das bringt uns einander näher und zeigt uns, dass wir trotz aller Unterschiede vieles gemeinsam haben“, sagt Dr. Janine Maimanokos von Nachbarschaft Ahoi und Lokaler Vernetzungsstelle Gesundheitsförderung Neuwiedenthal. Beide Projekte sind im DRK-Stadtteiltreff in der Rehrstieg Galleria zu finden und werden vom Harburger Roten Kreuz getragen. An der Aktion beteiligt waren auch der Stadtteilverein sowie der Verein Neuwiedenthal aktiv.

Valeska Aksungar, Lehrerin an der Grundschule an der Haake, war von der Idee der Weihnachtspost sofort begeistert: „Ich finde es immer toll, anderen Menschen eine Freude zu machen. Besonders auch alten Menschen, denn sie dürfen nicht vergessen werden. Viele sind einsam und haben keine Kinder in der eigenen Familie. Da kann so eine liebe und ehrliche Post von einem Kind mit Sicherheit das ein oder andere Herz öffnen. Auch möchte ich den Kindern nahe bringen, dass es Menschen gibt, denen es momentan nicht so gut geht und das man mit wenig Aufwand große Freude bereiten kann.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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