Stade

Weniger Einsätze für Polizei und Feuerwehr im Landkreis Stade

Stade. Die in diesem Jahr aufgrund der anhaltenden Corona-Lage geltenden Einschränkungen beim Verkauf und beim Abbrennen von Böllern und Feuerwerk auf bestimmten Straßen und Plätzen im Landkreis sowie die Einsichtigkeit der Bürgerinnen und Bürger haben offenbar dazu geführt, dass Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Vergleich zu den vorherigen Jahren weniger Einsätze fahren mussten.

Die Beamtinnen und Beamten der Polizeidienststellen im Landkreis wurden mehrfach auf Gruppen von Jugendlichen hingewiesen, die Böller zünden. Bei den anschließenden Überprüfungen konnten keine Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen des Landkreises Stade in den betroffenen Ortschaften festgestellt werden. Mehrere Körperverletzungen, Sachbeschädigungen durch Böller im Briefkasten, an einem PKW und einer Telefonzelle mit Büchern sowie ein Verstoß gegen das Waffengesetz durch das Benutzen einer nicht erlaubten Schreckschusswaffe wurden als Anzeigen aufgenommen. Insgesamt mussten die Polizistinnen und Polizisten zu ca. 40 Einsätzen in der Nacht ausrücken.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Himmelpforten und Guderhandviertel wurden insgesamt zu zwei Klein-Feuern alarmiert. Einmal war eine Hecke in Brand geraten und das andere Mal mussten brennende Kartons am Straßenrand abgelöscht werden. Der Sachschaden an beiden Einsatzorten war aber nur gering.

Der Rettungsdienst musste außer den knapp 110 routinemäßigen Einsätzen und Krankentransporten keine herausragenden Silvesterverletzungen versorgen bzw. in die Kliniken einliefern.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass sich die Bevölkerung an die diesjährigen Corona Maßnahmen gehalten und dadurch den verschiedenen Einsatzkräften eine eher ruhige Nacht beschert hat.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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