Lüneburg

52-jähriger soll versucht haben, seine Ehefrau heimtückisch zu töten

Lüneburg. Vor dem Landgericht Lüneburg wird ab dem 7. Januar mit mehreren Fortsetzungsterminen am 12., 14., 25., und 29. Januar 2021, jeweils um 9:30 Uhr beginnend im Saal 21 vor der großen Strafkammer der Prozess gegen einen 52-jährigen aus Schneverdingen verhandelt. Er wird des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung beschuldigt.

Die Staatsanwaltschaft hat dem Angeklagten mit ihrer Anklageschrift zur Last gelegt, am 19.8.2020 in Schneverdingen versucht zu haben, seine Ehefrau heimtückisch zu töten, wobei er sie mittels eines gefährlichen Werkzeugs und einer das Leben gefährdenden Behandlung verletzt habe. Seine Ehefrau habe dem Angeklagten, so die Anklage, am Vorabend der Tat mitgeteilt, dass sie – ihre grundsätzlichen Trennungsabsichten habe er bereits zuvor gekannt – einen anderen Mann kennen gelernt habe.

Der Angeklagte habe zunächst das Haus verlassen, sei aber am frühen Morgen zurückgekehrt und habe sich mit einem Messer bewaffnet zu seiner Ehefrau in das Schlafzimmer begeben. Im Verlauf des Gesprächs habe er ihr für sie überraschend das Messer in Tötungsabsicht in den Rücken gestoßen, welches abgebrochen sei. Der Angeklagte habe mit dem abgebrochenen Messer weiter auf seine Ehefrau eingestochen, bis die herbeigeeilten Töchter eingegriffen hätten. Die Ehefrau habe durch eine Opera-tion gerettet werden können. 

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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