Politik

Grüne-Fraktion wendet sich gegen Handelskammer-Pläne

Moorburg. Die Handelskammer Hamburg stellt heute einen Zukunftsplan für den Hamburger Hafen vor, der es in sich hat. Denn unter anderem geht es um die Zukunft Moorburgs. Laut Hamburger Abendblatt möchte die Wirtschaftsvertretung vom Adolphsplatz Moorburg zu einem „Energie- und Klimahafen mit vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen“ entwickeln. Die GRÜNE Bezirksfraktion in Harburg ist von diesem Vorstoß alarmiert.

„Moorburg sollte als hafennaher Wohnort, wie in unserem Koalitionsvertrag aufgenommen, weiter entwickelt werden. Wir stehen weiter an der Seite der Bürgerinnen und Bürger in Moorburg und werden die Entlassung aus dem Hafenerweiterungsgebiet als oberstes Ziel für den Ort auf unserer Agenda verfolgen.“ sagt David Ghrim, Mitglied im Regionalausschuss Süderelbe und Fachsprecher für Haushalt, Wirtschaft und Wissenschaft. „Die Energiewende ist ein wichtiges Thema, aber es gilt auch hier, dass eine nachhaltige Stadtentwicklung alle Interessen abwägen muss.

Die Flächenvermarktung für nachgelagerte Wertschöpfung gehört in diesem Sinne nicht in einen zentralen Wohnort vor dem Alten Land. Des Weiteren werden die Raffinerien im Harburger Hafen in den nächsten Jahren genügend Platz für alternative Energieentwicklungen bieten.“ Die GRÜNE Bezirksfraktion verlässt sich auf die Einigung der Koalitionspartner im Senat aus dem letzten Jahr, dass es bis zum Ende der Legislatur keine Änderungen geben wird. Viel mehr ist das erklärte Ziel, die Lebenssituation im Ort weiter zu verbessern und darüber hinaus ein Konzept zu erarbeiten, das dem Ort eine Zukunft gibt.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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