Politik

Handelskammer will Moorburg opfern – Gegenwind aus dem Süden

Moorburg. Laut Handelskammer soll der Ort Moorburg im Hafenentwicklungsplan 2040 zur Hafennutzung freigegeben werden und als Standort für die Erzeugung von Wasserstoff dienen. (Wir berichteten hier.) Dazu stellt Gudrun Schittek, Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft des Wahlkreis Süderelbe der Grünen Fraktion, fest: Der Vorstoß der Handelskammer widerspricht vollständig dem, was Grüne und SPD im Koalitionsvertrag 2020 beschlossen haben.

Dort heißt es : „Wir wollen im Rahmen der bisherigen Beschlussfassung des Senats die aktuelle Wohnnutzung in Moorburg fortführen sowie die Lebensbedingungen dort verbessern und werden das Gebiet in dieser Legislaturperiode nicht für die Hafennutzung in Anspruch nehmen.“ Auf dem Gelände des Kohlekraftwerks Moorburg sind freie Flächen, die Planung eines Umbau des Kraftwerks hat noch nicht einmal begonnen. Es ist völlig abwegig daran zu denken, Moorburg als Industriefläche zu nutzen. Wir brauchen nicht mehr Industrieflächen, sondern vorhandene Flächen müssen verdichtet werden, ehemalige Raffinerie Flächen liegen brach und können entwickelt werden. Moorburg  ist der älteste  Ort Hamburgs südlich der Elbe seit 1375. Die Moorburgerinnen und  Moorburger sind zurecht empört über solche Planspiele und erwarten stattdessen sichere Zukunftsperspektive für Ihren Ort.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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