Kolumnen

­čÖĆ Allein in der Kirche, eine Andacht per Post Ôťë und den Pastor am Telefon ­čô×

Der Lockdown muss noch fortgesetzt werden. Und auch unser Kirchengemeinderat hat beschlossen, von dem unbeschnittenen Recht, Gottesdienste unter Hygieneauflagen zu feiern, keinen Gebrauch zu machen. Vorerst bis Ende Februar finden keine Gottesdienste in der Cornelius-Kirche und auch sonst keine Veranstaltungen in unserer Gemeinde statt.

Aber die Kirche ist tags├╝ber ge├Âffnet. Kommt gern in den gro├čen weiten Raum. Atmet etwas von der Stille ein. Lasst Eure Gedanken schweifen, vielleicht werden sie zu Gebeten. Z├╝ndet eine Kerze an und bringt Eure Anliegen vor Gott. Vergesst nicht, ihm auch f├╝r Gutes in Eurem Leben zu danken. Gott hat ein offenes Ohr f├╝r allen Kummer, aber er freut sich auch, wenn ihn mal jemand lobt.

Und weil es in Fischbek auch zu normalen Zeiten keine Touristenstr├Âme gibt, ist man in der Kirche in der Regel allein. Wir sehnen uns alle nach einer vollen Kirche und auch nach vollen Kinos, Theatern, Restaurants, Wohnzimmern, Sportst├Ątten und, und, und. Und trotzdem: In der Kirche ganz allein mit dem lieben Gott zu sein – das hat auch etwas!

Andacht per Post

Schon Paulus und andere Apostel haben Briefe geschrieben und verschickt, wenn es anders nicht ging: den R├Âmerbrief, die Korintherbriefe usw. Und so gro├čartig, wie Newsletter, Websites und dieser ganze digitale Kram auch funktionieren, gerade neben diesen virtuellen Kan├Ąlen bewahren sich Briefe ihren eigenen Charme.

Und so will ich den gro├čen Aposteln nacheifern, mir etwas bei ihnen abgucken und werde in den kommenden Wochen Andachten als Briefe schreiben und verschicken – so richtig aus Papier mit Umschlag und Briefmarke. Wenn Ihr die auch bekommen wollt, dann antwortet auf diese Mail und schickt Eure Adresse.

Aber wenn Ihr denk: ┬╗Geht das nicht auch als PDF-Download?┬ź. Na selbstverst├Ąndlich: Download Leseandacht klick hier!

Pastor am Telefon

Schon in der Bibel steht: ┬╗Rufe mich an in der Not┬ź Psalm 50,15 ­čśë aber in Hamburg hat es noch bis 1881 gedauert, bis das erste Telefonnetz eingeweiht wurde.

Die Apostel h├Ątten es gern gehabt, wir sind damit gro├č geworden, und alle wissen, dass man mich jederzeit anrufen kann. Meine Telefonnummer lautet:┬á(040) 701 87 27. Ich bin gut zu erreichen. Manchmal geht mein Anrufbeantworter dran. Sprechen Sie drauf, ich melde mich schnell zur├╝ck.

Weil man sich in diesen Zeiten ohne Gottesdienste und ohne Gemeindeveranstaltungen nicht mehr so h├Ąufig begegnet, will ich es noch einmal ausdr├╝cklich schreiben: Rufen Sie mich einfach an, wenn Sie mal mit Ihrem Pastor schnacken wollen – das muss auch nicht gleich ein Notfall sein. Ich telefoniere gern.

Wie gesagt: Jederzeit und ich bin gut zu erreichen! Aber in diesen besonderen Zeiten biete ich auch spezielle Telefonsprechstunden an:
Sonntag 10 – 12 Uhr
Dienstag 17 – 19 Uhr

Mit vielen Gr├╝├čen
w├╝nsche ich ein gesegnetes Wochenende

Ihr und Euer Gerhard Janke

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabh├Ąngiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger wei├č er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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