Hamburg
Trend

Zoll vernichtet gefälschte Markenware

Hamburg. Bereits Ende letzten Jahres stellten die Beschäftigten des Zollamtes Hamburgs bei routinemäßigen Containerbeschauen mehrere Fälschungen namhafter Hersteller, wie unter anderem NBC Universal, Disney und Gucci, fest. Die Sendungen sind jeweils in China versandt worden und sollten in andere Mitgliedstaaten, wie beispielsweise nach Polen, transportiert werden.

„Darunter befanden sich zum Beispiel 5760 Stück der altbekannten JoJos mit den Illustrationen von „Minions“ und „Frozen“, 1344 Greifbälle für Kleinkinder mit Abbildungen von „Frozen“ und „Cars“, aber auch 1600 Stück der beliebten Schals aus Wolle mit den Logos von „Gucci“, berichtet die Pressesprecherin Sandra Preising vom Hauptzollamt Hamburg. „Durch die Aufmachungen und die Verpackungen der einzelnen Waren wurde bei den Kollegen und Kolleginnen schnell der Verdacht erweckt, dass es sich hierbei um Fälschungen handeln könnte“, führt die Pressesprecherin weiter aus.

Um diese Vermutung zu bestätigen, wurden Fotos der verschiedenen Waren an die Rechteinhaber übersandt. Diese haben den Verdacht der Beschäftigten des Zollamtes Hamburgs bestätigt und alle Artikel als Falsifikate bewertet. Durch die Benutzung von Namen und Logos bekannter Markenhersteller auf Fälschungen werden den Endverbrauchern qualitativ hochwertige Produkte vorgetäuscht. Dabei stellt sich die Qualität oft als so mangelhaft heraus, dass der Gebrauch von Fälschungen, unter anderem von Spielzeug für Kinder, zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann. Die Waren werden auf Antrag der Rechteinhaber vernichtet.

Zeige mehr
Anzeige

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
X
X
X