Überregional

Vorschlag der Familienministerin: Kommt jetzt die Kita-Ampel?

Berlin. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey stellte am Sonntag in einem Interview mit der „Bild-Zeitung“ ein Ampel-Modell vor, mit dem eine zügige Öffnung der Kitas möglich wäre. Demnach müsste die Inzidenz in dem jeweiligen Ort generell stabil unter 200 fallen. Ist das Vorausgesetzt, könne sich die Ampel wie folgt darstellen:

Steht die Ampel auf Grün, könne die Kita den Regelbetrieb aufnehmen.

Auf Gelb schaltet die Ampel, sobald eine Person infiziert und eine Kindergruppe oder bis ein Viertel des Personals in Quarantäne sind. Jetzt wird der Regelbetrieb eingeschränkt, etwa auf weniger Stundenleistung.

Sind zwei Personen erkrankt oder mehr als 25% infiziert, schaltet die Ampel auf Rot. Die Kita darf nur noch im Notbetrieb arbeiten.

Die Ministerin berät diesen Plan in der kommenden Woche mit den Ministerpräsidenten der Länder. Demnach könnte der Plan ab dem 15.2.2021 umgesetzt werden. Wie sie betont, sei eine Perspektive notwendig um Planungssicherheiten zu gewährleisten.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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