Politik

Abgeordneter empört: „Harburg hat ein Müll-Problem“

Harburg. Eine so genannte „schriftliche kleine Anfrage“ des Bürgerschaftsabgeordneten André Trepoll an den Hamburger Senat zeigt, dass der Bezirk Harburg ein großes Problem mit Müll und Verunreinigungen hat. Mit über 8000 Beschwerden in 2020 haben sich rund 1550 Bürger mehr als noch 2019 über diese Zustände beschwert. Eißendorf, Harburg, Hausbruch, Heimfeld, Marmstorf, Neuenfelde und Neugraben-Fischbek hätten gleich mit einer ganzen Reihe an Müll-Problemen zu kämpfen.

„Seit Jahren verschlechtert sich erkennbar die Sauberkeit in den Stadtteilen südlich der Elbe. Auf fast kein Thema werde ich im Wahlkreis häufiger angesprochen. Man hat das Gefühl, dass es den rot-grünen Senat nicht sonderlich interessiert, dass es auch südlich der Elbe den Wunsch nach sauberen und lebenswerten Stadtteile gibt. Mehr Beschwerden der Bürger, Tausende Verstöße gegen die öffentliche Sauberkeit und gleichzeitig viel zu wenig Engagement des Senats, um die Müll-Probleme tatsächlich zu lösen. Höhere Reinigungsfrequenzen, mehr Abfalleimer sind das eine, aber auch das illegale Abladen von Sperrmüll und sonstigem Dreck muss viel stärker kontrolliert werden. Augen zu und durch ist im wahrsten Sinne des Wortes kein geeignetes Konzept, um auch in Harburg eine angemessene Sauberkeit zu erreichen. Jetzt zählen Taten statt Worte!“, so Trepoll.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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