Wilhelmsburg

Mann in Hamburg-Wilhelmsburg bei Angriff schwer verletzt – Tataufklärung

Wilhelmsburg. Bereits im vergangenen Oktober war ein 39-Jähriger in Wilhelmsburg von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen und hierbei schwer verletzt worden. Nun hat die Kripo den Fall aufgeklärt. Der Geschädigte war in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Wilhelmsburg unvermittelt in eine Art „Showkampf“ der Jugendgruppe hineingezogen worden, als er diese zu Fuß passieren wollte.

Mitglieder der rund ein Dutzend Männer starken Gruppe hatten den Passanten ohne ersichtlichen Grund attackiert, ihn zu Boden geworfen und schließlich weiter auf den am Boden Liegenden eingeschlagen und getreten. Erst als ein Zeuge sich einmischte, ließen die Schläger von ihrem Opfer ab und flüchteten. Der 39-Jährige erlitt bei dem Angriff Brüche im Gesichtsbereich und musste in der Folge mehrfach operiert werden. Lebensgefahr bestand für ihn nicht.

Anhand umfangreicher Ermittlungen konnten Beamte der für Jugenddelikte in der Region Harburg zuständigen Fachdienststelle (LKA 184) insgesamt acht Tatverdächtige ermitteln. Hierbei handelt es sich um einen zur Tatzeit 18-jährigen Somalier, einen 17-, einen 15- und fünf 16-jährige Deutsche.

Am vergangenen Sonntag vollstreckten die Ermittler Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen dreier Beschuldigter (17, 16, 16) sowie eines Zeugen (16), die die Staatsanwaltschaft Hamburg beim Amtsgericht erwirkt hatte. Hierbei wurden verschiedene Beweismittel sichergestellt. Mangels Haftgründen verblieben alle Tatverdächtigen auf freiem Fuß. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Zeige mehr
Anzeige

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
X
X
X
X