Lüneburg

Nach Tötungsdelikt im Psychiatrischen Klinikum – Tatverdächtiger vorläufig festgenommen

Lüneburg. Am Freitag gegen 2.10 Uhr wurden mehrere Streifenwagen zum Psychiatrischen Klinikum Am Wienebütteler Weg entsandt, da ein Patient in einer Station dort Mitpatienten und Pfleger angegriffen hatte. Auf der betroffenen Station konnte ein 21-Jähriger angetroffen werden, der mit Gegenständen nach den eintreffenden Polizeibeamten warf. Der 21-Jährige konnte von mehreren Polizeibeamten schließlich überwältigt werden, wobei auch Pfefferspray zum Einsatz kam. Ihm wurden Handfesseln angelegt. 

Nach ersten Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, dass der 21-Jährige einem 54 Jahre alten Mann, der ebenfalls Patient auf der Station war, durch Gewalteinwirkung auf den Hals getötet hat. Ein weiterer, 56 Jahre alter Patient, wurde vermutlich ebenfalls durch den Tatverdächtigen so schwer verletzt, dass Lebensgefahr bestand. Der 56-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Dort ist er noch am Vormittag in Folge der Verletzungen verstorben. 

Eine Krankenpflegerin im Alter 61 Jahren wurde durch den Tatverdächtigen schwer, eine 42-jährige Krankenpflegerin sowie ein eingesetzter Polizeibeamter wurden jeweils leicht verletzt. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Die Ermittlungen dauern an. 

Zeige mehr
Anzeige

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

Kommentar verfassen

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
X
X