Stade

Polizei nimmt Fahrzeug an den Hörnern

Stade. Am Wochenende ist Polizeibeamten in Stade am Stader Bahnhof ein VW-Polo aufgefallen, der eine Drucklufthornanlage auf der Motorhaube montiert hatte. Als die Beamten das Fahrzeug einer Kontrolle unterzogen, mussten sie feststellen, dass zusätzlich auch noch ein großer Luftkompressor auf dem Rücksitz mitgeführt wurde, um die Hörner anzutreiben.

Da weder für die Hornanlage noch den Anbau ein entsprechendes Gutachten vorhanden war und es sich hier im einen reinen Selbstbau handelte wurde ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den 18-jährigen Fahrer und den 19-jährigen Halter auf dem Beifahrersitz wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis eingeleitet.

Hierbei geht es unter anderem um die Sichteinschränkung durch die Windschutzscheibe, die mögliche zusätzliche Verletzungsgefahr im Falle eines Unfalls durch die Hörner auf der Motorhaube und den Kompressor im Innenraum sowie um die massive Lärmbelästigung durch die Nutzung der Hörner.

Immer wieder stellen Polizeibeamte im Landkreis fest, dass meistens junge Leute an ihren Fahrzeugen „Tuning“-Veränderungen vornehmen, die nicht zulässig sind und riskieren dadurch entsprechende Bußgeldverfahren und die Stilllegung ihrer Fahrzeuge. Die entsprechenden Verkehrskontrollen durch die Polizei werden fortgesetzt.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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