Stade

Stader Ermittler suchen unbekannten EC-Kartenbetrüger

Stade. Seit geraumer Zeit laufen beim Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Stade diverse Geldwäsche- bzw. Betrugsverfahren in denen von den Tätern fremde EC-Karten für Ebay-Verkäufe genutzt werden. Die Täter sprechen dabei in ihren weitläufigen Freundes- oder Bekanntenkreis Jugendliche an und „leihen“ sich deren EC-Karten mit den PIN für eine notwendige Überweisung. Später wird dann auf den sog. „Taschengeldkonten“ der Jugendlichen diverse Zahlungseingänge, die aus Ebay-Verkäufen resultieren, festgestellt. Das Geld wird dann von den Tätern oder ihren Beauftragten meistens noch am gleichen Tag von den Konten der Betroffenen an Geldautomaten abgeholt. Waren werden nicht verschickt. Insgesamt ist es hier bereits zu ca. 20 bis 30 Taten gekommen, die angerichtete Schadensumme wird auf ca. 80.000 Euro geschätzt. Die Jugendlichen machen sich mit dem Ausleihen ihrer Karten der Geldwäsche strafbar. Gegen die Täter wird unter anderem wegen Betruges und Geldwäsche ermittelt. In einem konkreten Fall wurde ein Geldabholer von der Videoüberwachung der Sparkasse Stade-Altes Land aufgenommen und die Ermittler fragen nun: „Wer kennt die hier abgebildete Person oder kann Angaben zu deren Identität machen?“ Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Stade unter der Rufnummer 04141-102215.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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