Vorsicht Betrug

Falsche Microsoft-Mitarbeiter am Telefon – Polizei warnt vor Betrugsmasche

Stade. Derzeit häufen sich bei der Polizei wieder Anzeigen und Hinweise wonach Bürgerinnen und Bürger von angeblichen „Microsoft-Mitarbeitern“ oft in Englisch oder gebrochenem Deutsch angerufen werden. Diese versuchen dann die Angerufenen zu überreden ihnen einen Fernzugang zu ihren Computern zu ermöglichen, da dort z. B. unbedingt Daten überprüft werden müssten, die sonst die Sicherheit der Rechner gefährdet. Die Betrüger lassen sich dabei immer neue Maschen einfallen und ihre Absender-Rufnummer und die Anrufer wechseln ständig. Mit fadenscheinigen Begründungen wollen einige sogar ihre Opfer dazu bewegen, Prepaid-Guthaben für Online-Plattformen zu erwerben und die Codes an die Anrufer weiterzugeben. In Wirklichkeit bekommen die Anrufenden so aber Zugriff auf die Daten der Nutzer und können damit unter Umständen z. B. Bankgeschäfte zu ihren Gunsten abwickeln. Polizeisprecher Rainer Bohmbach dazu: „Keinesfalls rufen echte Microsoft-Mitarbeiter bei Computernutzern an. Sollten solche Gespräche eingehen, gehen sie nicht darauf ein und legen sie einfach auf. Haben Sie bereits mit einem falschen Microsoft-Mitarbeiter gesprochen, nehmen Sie Ihren PC vom Internet und ändern Sie unbedingt sofort Ihre Passwörter! Sollte es zu Schädigungen gekommen sein, zeigen sie diese bei der Polizei an“ Weiter Informationen gibt es hier.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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