Neugraben-Fischbek

Feuer- und Rettungswache in Neugraben-Fischbek lässt auf sich warten

Neugraben-Fischbek. Wenn die Bewohner im Bezirk Harburg den Notruf 112 wählen, muss man in Spitzenzeiten mit langen Wartezeiten rechnen. Selbst nach 15 Minuten sind in mehr als 13% der Fälle noch keine Retter vor Ort. Die Soll-Zeit von 8 Minuten wird nur in etwa der Hälfte der Fälle erreicht. Damit ist der Bezirk absolutes Schlusslicht in Hamburg. Das hat der Abgeordnete André Trepoll (CDU) im Rahmen einer Anfrage an den Senat herausbekommen.

Zwar hat der Senat die Problematik bereits erkannt und plant eine weitere Feuer- und Rettungswache im Geutensweg, doch steckt diese noch in der Planungsphase fest. Das Grundstück steht demnach erst nach dem Abriss des ehemaligen Baumarkts zur Verfügung. Dann soll die Sprinkenhof-AG zunächst die Rettungswache realisieren und dann um die Feuerwache erweitern. Die Situation verschärft sich zunehmend durch den Zuzug in Hamburgs größtes Neubaugebiet in Neugraben-Fischbek. André Trepoll fordert deshalb den Senat auf, unverzüglich Abhilfe zu schaffen.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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