Wilhelmsburg

37-jähriger schreit bei Kontrolle „Heil Hitler“ und „Sieg Heil“ und droht Polizisten

Wilhelmsburg. Am 20.03.2021 gegen 20.20 Uhr mussten Bundespolizisten einen äußerst aggressiven 37- jährigen Mann im S-Bahnhaltepunkt Wilhelmsburg in Gewahrsam nehmen. Zuvor geriet der alkoholisierte Beschuldigte aus nicht geklärten Gründen mit einem Mann in eine lautstarke verbale Auseinandersetzung. Aufgrund der Streitigkeiten alarmierten Zeugen die Einsatzzentrale der Bundespolizei. Bei Eintreffen einer Streife der Bundespolizei in der S-Bahnstation reagierte der Beschuldigte umgehend äußerst aggressiv. Bei der anschließenden Überprüfung der Personalien hob der Beschuldigte vor den eingesetzten Bundespolizisten den rechten Arm zum „Hitlergruß“ und schrie mehrfach lautstark „Heil Hitler“ und „Sieg Heil“.

Zahlreiche Passanten wurden Zeugen des Vorfalls. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen kam der Beschuldigte einem erteilten Platzverweis für die S-Bahnstation nicht nach. Diesen quittierte der Beschuldigte mit übelsten Beleidigungen gegen die Polizeibeamten. Im weiteren Verlauf drohte er einem Polizeibeamten damit ihn umzubringen und ihm dazu die Kehle durchzuschneiden. Aufgrund des zunehmenden aggressiven Verhaltens wurde der Beschuldigte gefesselt und einem Bundespolizeirevier zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,49 Promille. Auch in der Gewahrsamszelle randalierte der 37-Jährige zunächst. Nachdem sich der Mann aus Neugraben-Fischbek wieder beruhigt hatte wurde er entlassen. Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurden entsprechende Strafverfahren (Bedrohung, Beleidigung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) eingeleitet. Die Ermittlungen übernimmt das LKA 7.

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