Vorsicht Betrug

Betrüger nutzen Messenger um alte Maschen neu zu verpacken

Stade. Im Landkreis Stade ist es in den letzten Wochen zu mehreren Betrugsfällen in Zusammenhang mit dem Messenger-Dienst WhatsApp gekommen. Die Täter haben sich dabei offenbar auf bisher unbekannte Weise Zugang zu den betroffenen WhatsApp-Konten verschafft und konnten dann so die Nachrichten versenden. In den Fällen wurden Verwandte oder Bekannte angeschrieben und eine Notlage vorgetäuscht.

Die Betrüger stellten sich u. a. in einem Fall als Tochter vor und baten um Übernahme einer Überweisung, da das Handy der „Tochter“ beschädigt worden wäre. Die wichtige Überweisung müsse unbedingt noch am gleichen Tag bis 20:00 Uhr veranlasst werden. In diesem Fall wurde so ein Schaden in Höhe von fast 1.000 Euro angerichtet.

Die Polizei warnt deshalb nun erneut vor derartigen Betrugsfällen. Polizeisprecher Rainer Bohmbach dazu: „Gehen Sie nicht auf derartige Nachrichten ein, ohne sich vorher telefonisch von der Richtigkeit überzeugt zu haben. Prüfen Sie ob der Absender tatsächlich derjenige ist, der vorgibt am anderen Ende zu sein. Seien Sie skeptisch und informieren sie im Zweifelsfall die Polizei bevor Sie Geld überweisen“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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