Harburg

Nach „Heil-Hitler“ Geschrei: 56-jähriger muss Bahnhof verlassen

Harburg. Am 24.03.2021 gegen 22:45 Uhr befand sich im vorletzten Wagen der S3, aus Richtung Hauptbahnhof kommend, ein 56-jähriger deutscher Staatsangehöriger. Der hatte eine Vierersitzgruppe belegt, trank Bier und schrie andere Fahrgäste in äußerst aggressiver Manier an. Einige weibliche Reisenden hatten bereits verängstigt die S-Bahn verlassen, nachdem sie von dem Mann angesprochen worden waren. Alarmierte Bundespolizisten warteten im Bahnhof Hamburg-Harburg am Bahnsteig auf das Eintreffen der S-Bahn. Sie führten den aggressiven 56-Jährigen aus dem Zug.

Da er sich auf dem Bahnsteig auch durch die Beamten nicht beruhigen ließ, sollte er aus dem Bahnhof geführt werden. Auf dem Weg zum Ausgang schrie er plötzlich mehrfach lautstark „Heil Hitler“. Die Bundespolizisten forderten den Mann auf, dies sofort zu unterlassen und leiteten gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen §86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) ein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,04 Promille. Um keine weiteren Reisenden verängstigen zu können, wurde dem Mann gegenüber ein Platzverweis (Betretungsverbot) für den Bahnhof Hamburg-Harburg bis zum Morgen des Folgetags ausgesprochen.

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