Hamburg

Schwarzarbeitsprüfung in Hamburger Sicherheitsdienstleistungsunternehmen

Hamburg. 25 Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Hamburg vollstreckten bereits vergangenen Donnerstag vier Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Hamburg in den Wohn- und Geschäftsräumen eines Sicherheitsdienstleistungsunternehmens. „In den frühen Morgenstunden wurden die Wohnungen von zwei Geschäftsführern in Barmbek und Mümmelmannsberg sowie die Geschäftsräume in Hohenfelde durchsucht“, so der Pressesprecher des Hauptzollamts Hamburg Oliver Bachmann. „Dabei wurde umfangreiches schriftliches Beweismaterial sowie diverse elektronische Speichermedien sichergestellt. In der Wohnung eines Beschuldigten fanden die Beamten und Beamtinnen neben zwei mutmaßlich verbotenen Waffen und diverser Munition auch mehrere Ampullen vermeintlicher Dopingmittel.“

Im Laufe des Tages wurden zusätzlich die Räumlichkeiten des Steuerberaters in der Hamburger Altstadt durchsucht. Auch hier wurden diverse Geschäftsunterlagen als Beweismittel sichergestellt. Die Geschäftsführer des Sicherheitsdienstleistungsunternehmens sind verdächtig, Beiträge zur Sozialversicherung nicht oder nicht in voller Höhe entrichtet zu haben. Gegen den Besitzer der mutmaßlich verbotenen Gegenstände wurden zusätzlich je ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen des Verdachts gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet. „Die Auswertung der Beweismittel, wie beispielsweise die Stundenaufzeichnungen und Subunternehmerverträge, dauert noch an. Die mutmaßlich verbotenen Gegenstände wurden zu weiteren Ermittlungen an das Zollfahndungsamt Hamburg übergeben“, führt Bachmann weiter aus.

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