Freizeit

„Wieder DOM erleben“ – fast 500 Tage kein Hamburger DOM auf dem Heiligengeistfeld

Schausteller hoffen auf Sommerdom

Wo sonst bunte Fahrgeschäfte stehen, brennen 250 Flammschalen. Sie symbolisieren auf dem Heiligengeistfeld jede einzelne Attraktion, die sonst auf dem Frühlingsdom gestanden hätte. Am 26. März hätte er starten sollen, muss aber wie schon alle drei DOM-Veranstaltungen 2020 ausfallen. Im Inneren der außergewöhnlichen „DOM-Meile“ aus Flammschalen ist die Inschrift „Wieder DOM erleben“ zu lesen. Unter diesem Motto trafen sich unter Corona konformen Bedingungen Vertreter beider Hamburger Schaustellerverbände auf dem Heiligengeistfeld, um sich bei den Hamburgerinnen und Hamburgern in Erinnerung zu rufen.

„Wir hätten wahnsinnig gerne nach so langer Zeit unsere Geschäfte wieder aufgebaut, die farbenfrohe DOM-Meile errichtet. Wir vermissen es, unseren Besuchern unvergessliche Momente zu schenken. Aber leider kann auch der Frühlingsdom aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden“, erklärt Sascha Belli, 1. Vorsitzender des Landesverbandes des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller in Hamburg, die aktuelle Situation. Der Geruch von frisch gebrannten Mandeln, das laute Gejohle in den Achterbahnen und vor allem die strahlenden Kinderaugen – das alles fehlt und liegt nun bereits fast 500 Tage zurück. „Wir sind uns aber sicher, dass wir den Hamburger DOM wieder zum Leuchten bringen. Genau deshalb stehen wir hier. Unsere Besucher sollen wissen, dass wir bis zum nächsten DOM durchhalten“, ergänzt Robert Kirchhecker, Präsident des Schaustellerverband Hamburg von 1884 e.V. und richtet sich direkt an die DOM-Besucher.

„Wir alle möchten den DOM wieder in seiner vollen Pracht erleben. Wir sind dankbar, dass wir im vergangenen Jahr an verschiedenen Orten in der Stadt vereinzelnd Geschäfte aufbauen konnten. Aber das ist nicht dasselbe. Unsere Berufung ist es, das größte Volksfest des Nordens zu einem einzigartigen Erlebnis für unsere Besucher zu machen. Und dieser Leidenschaft möchten wir wieder nachgehen“, bekräftigt Robert Kirchhecker seine Hoffnung. „Wir möchten die einzigartige DOM-Atmosphäre und die Begeisterung der Besucher wieder hautnah erleben. Darum geben wir nicht auf. Wir kommen wieder. Hoffentlich schon am 30. Juli, wenn der Sommerdom starten soll“, ergänzt Sascha Belli voller Zuversicht.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

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