Politik

AstraZeneca-Impfungen teilweise ausgesetzt

Schittek: „Individuell beraten, eigenverantwortliche Entscheidungen ermöglichen“

Die Gesundheitsminister*innen von Bund und Ländern haben beschlossen, den Corona-Impfstoff von AstraZeneca nur noch für Personen älter als 60 Jahre ohne Einschränkungen einzusetzen. Demnach sollen Impfungen von jüngeren Personen der Prioritätsgruppen eins und zwei nur noch nach sorgfältiger ärztlicher Beratung und individueller Risikoanalyse fortgesetzt werden. Damit folgen die Gesundheitsminister*innen der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). In Hamburg sollen unter 60-jährige aktuell nur noch den Impfstoff von Biontech bekommen, bestehende Termine bleiben bestehen.

Dazu Gudrun Schittek, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Die Entscheidung ist ein schwerer Rückschlag für die Impfkampagne in Deutschland. Mitten in der dritten Welle müssen viele Menschen jetzt noch länger auf ein Impfangebot warten. Wir brauchen dringend eine genauere fachliche Bewertung des Impfstoffs und sollten bei seinem Einsatz auf individuelle ärztliche Beratung und Risikoabwägung setzen. Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung sollte nach dieser Abwägung eigenverantwortlich getroffen werden können. Der AstraZeneca Impfstoff ist weiterhin ein elementarer Teil der Impfkampagne im Kampf gegen die Coronapandemie.“  

Zeige mehr
Anzeige

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
X
X
X
X