Hamburg

72-jähriger manipuliert an seinem Glied – Mann wurde bereits gesucht

Am 8.4.2021 gegen 19:45 Uhr saß ein 72-Jähriger einer 26-jährigen Frau in der S21 auf der Fahrt in Richtung Hauptbahnhof gegenüber und nahm offensichtlich sexuelle Handlungen an sich vor. Nachdem die Frau dies bemerkt hatte, ging sie den Mann verbal lautstark an, womit sie wiederum weitere Reisende auf das Geschehen aufmerksam machte. Der 72-Jährige sprang auf und wollte sich entfernen. Nachdem er von Reisenden angesprochen worden war, verließ er am Haltepunkt Berliner Tor die S-Bahn. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der DB wurden am Bahnsteig durch die 26-Jährige auf den Mann hingewiesen, verständigten die Bundespolizei und hielten ihn bis zum Eintreffen derer fest.

Eine Überprüfung des Mannes durch die alarmierten Beamten der Bundespolizeiinspektion Hamburg ergab, dass der Mann bereits mittels Untersuchungshaftbefehls des Amtsgerichtes Hamburg-Altona wegen exhibitionistischer Handlungen gesucht wurde. Er wurde verhaftet, dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt und noch in derselben Nacht in die Untersuchungshaftanstalt überstellt. Nach aktuellem Sachstand hat der 72-Jährige mit hoher Wahrscheinlichkeit eine ähnlich gelagerte Tat auch am 7.4.2021 begangen. Aufgrund früherer Taten war bereits gegen den Mann u.a. ein Beförderungsausschluss für die Hamburger S-Bahn erwirkt worden. Durch die Benutzung der S-Bahn hatte er somit auch den Tatbestand einer Straftat wegen Hausfriedensbruchs verwirklicht.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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