Hamburg

Dopingmittel mit Röntgentechnik entdeckt – Zoll findet Anabolika in Paket

Hamburg. Im Verteilzentrum eines Paket-Dienstleisters in Hamburgs Süden entdeckten Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Hamburg mittels Röntgentechnik 160 Dopingtabletten sowie 50 Ampullen mit insgesamt 140 ml Anabolika in einem Paket. Regelmäßig kontrolliert der Zoll mit Zollhunden und moderner Röntgentechnik den grenzüberschreitenden Post- und Kurierverkehr. „So wählten die Kontrollbeamtinnen und -beamten bereits Freitag letzter Woche zusammen mit vielen anderen Paketen auch ein an eine Privatperson adressiertes Paket aus Polen aus, um es mit einem zolleigenen Röntgenfahrzeug zu durchleuchten“ erklärt Pressesprecherin Kristina Severon.

Auf dem Röntgenbild fielen den Beamtinnen und Beamten gleich die untypisch verpackten Fläschchen und Ampullen auf. Das Öffnen des Pakets bestätigte den Verdacht, dass es sich um verbotene Arznei- und Dopingmittel handelte. Aufgrund der großen Menge hat das Zollfahndungsamt Hamburg die weiteren Ermittlungen übernommen. „Leider stellen wir immer häufiger fest, dass sich die Kraftsport- und Bodybuilder-Szene auf dem Post- und Kurierweg mit den illegalen Substanzen versorgen lässt. Aber die Kolleginnen und Kollegen haben inzwischen ein Gespür dafür entwickelt, in welchen Paketen die verbotenen Waren versteckt sein könnten, sodass wir diese Waren immer wieder aus dem Verkehr ziehen können“ führt Severon weiter aus.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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