Stade

Unfall auf der Autobahn 26 – zwei Autoinsassen verletzt – BAB mehrere Stunden voll gesperrt

Dollern. Am heutigen frühen Morgen kam es gegen 8:50 Uhr auf der Autobahn 26 zwischen den Anschlussstellen Dollern und Horneburg zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 36-jähriger Fahrer eines Ford Grand C-Max aus Stade war zu der Zeit mit seinem Fahrzeug aus Richtung Stade kommend in Richtung Hamburg unterwegs. Dort hatte er dann auf dem Hauptfahrstreifen eine 47-jährige Polofahrerin aus Stade bis zum Stillstand ausgebremst. Diese sah einen von hinten herannahenden LKW kommen und wich noch auf den Überholfahrstreifen aus. Der 61-jährige Fahrer des MAN-Kippers mit Anhänger aus Hammah konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem stehenden Ford. Der PKW wurde durch die Wucht des Aufpralls an die Mittelschutzplanke und total beschädigt. Der LKW trug einen erheblichen Frontschaden davon. Der Fordfahrer und seine 34-jährige Mitfahrerin hatten Glück im Unglück, sie konnten nach dem Öffnen der klemmenden Beifahrertür beide das Unfallfahrzeug verlassen.

Nach der Erstversorgung durch die beiden Notärzte aus Stade und Buxtehude wurden beide Personen von der Besatzung zweier eingesetzter Rettungswagen verletzt ins Elbeklinikum eingeliefert. Da die Unfallsituation zunächst unklar war, wurde zusätzlich ein weiterer Rettungswagen sowie der organisatorische Leiter Rettungsdienst und der leitende Notarzt des Landkreises Stade mit eingesetzt. Die Feuerwehr aus Horneburg rückte an der Unfallstelle an und sicherten die Unfallfahrzeuge. Die Autobahn musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungs- sowie der Reinigungsarbeiten bis gegen 11:00 Uhr voll gesperrt werden.

Der Verkehr wurde mit Hilfe der Straßenmeisterei zwischen Dollern und Horneburg über die Bundesstraße 73 umgeleitet. Es kam zunächst zu erheblichen Behinderungen und einer Staubildung auf der Autobahn. Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des Focusfahrers vor dem Unfall machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04141-102215 bei der Stader Polizei zu melden. Gegen ihn wird nun wegen Nötigung, Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

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